100 Besucher beim ersten Schokoladenfest in Heedfeld

Samuel Kotei aus Ghana (2. von links), Mohamed Feika aus Sierra Leone (zwischen dem dortigen YMCA und dem CVJM-Kreisverband Lüdenscheid besteht eine Partnerschaft) sowie Steffi Winkler (rechts) und Annika Weiland vom CVJM Hülscheid-Heedfeld tischten die ghanaischen Speisen auf, die beim Koch-Workshop zubereitet wurden.   -  Foto: Rieder

Heedfeld - Ganz im Zeichen Ghanas stand der Samstag im Evangelischen Gemeindehaus Heedfeld. Zum ersten Mal fand dort das vom CVJM Hülscheid-Heedfeld veranstaltete und – nach Angaben des Vereins – von knapp 100 Gästen besuchte Schokoladenfest statt.

Seinen Namen hat die Feier freilich nicht von ungefähr, schließlich gilt Ghana als drittgrößter Kakaoproduzent weltweit nach der Elfenbeinküste und Indonesien.

Zu dem westafrikanischen Staat hat der CVJM Hülscheid-Heedfeld einen ganz besonderen Bezug. Denn bereits seit 1991 besteht eine Partnerschaft zwischen dem CVJM und dem Tema YMCA in Ghana. Zudem wurde dort in den vergangenen Jahren mit Unterstützung des CVJM ein Bildungs- und Begegnungszentrum fertiggestellt.

Über Geschichte und Kultur des Landes sowie den dortigen Kakaoanbau konnten sich die Besucher im Gemeindehaus umfassend informieren. So waren dort am Samstag die Exponate der Ausstellung „Nicht nur Schokoladenseiten“ des Ghanaforums NRW „zu Gast“, die ansonsten in der Hauptgeschäftsstelle der Sparkasse Lüdenscheid am Sauerfeld zu sehen ist. Dort läuft die Schau nun noch bis zu 10. September.

Stärken konnten sich die Gäste zunächst mit Kaffee und Kuchen, zudem konnten kleine Spieße mit Früchten bestückt und in einem Schokoladenbrunnen versüßt werden. Für die Kinder und Jugendlichen gab es eine Spielstation mit Geschicklichkeits-, Karten- und Strategiespielen, darunter auch Oware, das Nationalspiel Ghanas.

Einen Hauptprogrammpunkt des Festes bildete neben der Austellung ein Koch-Workshop, bei dem die Teilnehmer ghanaische Speisen zubereiteten. So gab es Chicken and Rice (Hähnchen und Reis), Kenkey (eine Kloßart auf fermentiertem Mais), schwarze Bohnen mit Tomaten, Zwiebeln und Öl, Plaintain (Kochbanane), Yamswurzel, verschiedene Soßen und Gewürze sowie als Nachtisch Ananas. Am Abend ließen sich die Festbesucher gemeinsam diese Köstlichkeiten schmecken. Der Durst wurde mit ghanaischem Bier, Palmwein, Cola, Fanta, Sprite und Wasser gelöscht.

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