Bildungsministerin Löhrmann am Löh

NRW-Schul-Chefin macht Station in Schalksmühle

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NRW-Bildungsministerin Sylvia Löhrmann besuchte am Donnerstag die Primusschule.

Schalksmühle - Ein Besuch „der Chefin aller Schulen“ in NRW, wie Schulleiterin Martina Schumacher sie nannte, stand am Donnerstagvormittag an der Primusschule an. Mit Blumen und einem Ständchen des Schulorchesters begrüßten Schüler und Lehrer die NRW-Bildungsministerin Sylvia Löhrmann am Löh.

Von Alisa Kannapin

Die Grünen-Politikerin machte sich vor Ort ein Bild der neuen Schulform, von der es NRW-weit nur vier weitere gibt.

„Viele Leute wollten, dass es diese Schule gibt. Und das ist gut, denn diese Leute möchten auch, dass sich die Schule erfolgreich für euch entwickelt und ihr was davon habt“, sagte Löhrmann zu den Schülern, die sich gemeinsam mit ihren Lehrern und Vertretern des Schulministeriums, der Bezirksregierung, sowie der Schalksmühler Verwaltung, Politik und Klassenpflegschaft im PZ Löh versammelt hatten.

Als positives Beispiel gerühmt

Die Gemeinde werde nun auch ein bisschen berühmt, denn sie habe die Primusschule im Landtag bereits als positives Beispiel genannt, verriet Löhrmann.

Moderiert wurde die Begrüßungsfeier von den Schülern Lucida und Nick, die dabei auch gleich ihre Präsentationsfähigkeiten bewiesen.

Schulleiterin Martina Schumacher drückte ihren Dank, dass die Primusschule an den Start gehen konnte, an Ministerium, Bezirksregierung sowie an Verwaltung und Politik in Form von einzelnen Blumen aus, die sie letztlich als Strauß an Sylvia Löhrmann überreichte.

Löhrmann besucht Primusschule Schalksmühle

Nicht vergessen wurde dabei auch der Wunsch – in Form eines blühenden Zweigs – nach mehr Lehrern sowie Sozial- und Sonderpädagogen.

Zum Abschied der Ministerin hatte sich die Schule noch eine Aktion überlegt: Gemeinsam mit Löhrmann ließen die Schüler Luftballons mit guten Wünschen für die Primusschule in den Himmel steigen.

Auch wenn zur allgemeinen Erheiterung ein Schüler den Lehrer-Wunsch aus dem Publikum mit einem lauten „Nein“ kommentierte, sicherte Löhrmann zu, dass die Primusschule „ein bisschen mehr Lehrer bekommt, als eine andere Schule in der Größe“.

Bunte Luftballons mit guten Wünschen

Zudem sei die Landesregierung bestrebt, gute Fortbildungen für die Lehrer anzubieten und multiprofessionelle Teams auszubauen. Löhrmann freute sich, dass die Schule auch von den Eltern so gut angenommen wird: „Das ist ein Kompliment an diejenigen, die das möglich gemacht haben.“

Bei einem Rundgang durch den ersten Umbauabschnitt konnte sich Löhrmann ein Bild der neuen, offen geplanten Klassenräume machen. „Wir hoffen, dass wir auch den zweiten Bauabschnitt innerhalb eines Jahres fertigbekommen“, sagte Bürgermeister Jörg Schönenberg.

Zum Abschied der stellvertretenden NRW-Ministerpräsidentin hatte sich die Schule noch eine Aktion überlegt: Gemeinsam mit Löhrmann ließen die Schüler bunte Luftballons mit guten Wünschen für die Primusschule in den Himmel steigen.

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