Schalksmühle

„Russendisko“ im Schalksmühler PZ

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Der gefragte Autor Wladimir Kaminer wird im November im Rahmen der Autorenlesung nach Schalksmühle kommen

Schalksmühle – Wladimir Kaminer kommt in diesem Herbst als Gast nach Schalksmühle. Die jährliche Autorenlesung wird von ihm durchgeführt – wenn die Corona-Krise bis dahin überstanden ist.

Der 1967 in Moskau geborene Schriftsteller und Kolumnist wird am 29. Oktober im Pädagogischen Zentrum (PZ) auftreten, so der aktuelle Plan der Gemeinde Schalksmühle. Die Veranstaltung findet wie immer in Kooperation mit der Bücherei Schalksmühle KöB statt. Wladimir Kaminer, der seit 1990 mit seiner Frau Olga und den inzwischen erwachsenen Kindern in Prenzlauer Berg in Berlin lebt, wurde mit seinen Erzählbänden „Militärmusik“ und „Russendisko“ in den 2000er-Jahren über die Grenzen Deutschlands hinaus bekannt. Er schreibt seine Texte in deutscher Sprache und nicht in seiner Muttersprache Russisch.

Gesamtauflage von 3,7 Millionen Büchern und Hörbüchern

Die Gesamtauflage seiner Bücher und Hörbücher lag im Jahr 2018 bei 3,7 Millionen. Allein „Russendisko“ hatte bis März 2012 eine Gesamtauflage von über 1,3 Millionen. Dieses Werk wurde auch mit Matthias Schweighöfer in einer der Hauptrollen verfilmt. Zu seinen Büchern sagt der gefragte Autor: „Ich konstruiere keine Romane, wo die Helden sich am Anfang verlieren und am Ende zusammenkommen und zwischendurch lange aus dem Fenster schauen. Sondern ich versuche, in meinem Leben und im Leben meiner Mitmenschen etwas zu erkennen, was einen gehobenen Wert hat.“ In Schalksmühle wird er aus seinem Buch „Rotkäppchen raucht auf dem Balkon“, das im kommenden Herbst erscheint, lesen. 

In dem neusten Werk des Autors gehe es mit viel Liebe und Humor um das komplizierte Verhältnis der Generationen, ist auf der Internetseite seines Münchener Verlags Random House zu lesen. „Verstehe einer die Kinder. Oder die Großeltern. Die einen werden erwachsen, kaufen sich Leitz Ordner für Handyverträge und schwören dem billigen Fusel ab, der gestern noch zu jeder Party gehörte. Die anderen haben eine kindliche Freude daran, die Welt neu zu erobern und ihre Grenzen auszuloten. So mancher Jugendliche bleibt hingegen lieber zu Hause, um zwischen Kühlschrank und Computer nach sich selbst zu suchen“, sagt Wladimir Kaminer dort. Neben der jährlichen Autorenlesung konnte das Kulturbüro der Gemeinde Schalksmühle auch im Rahmen der letzten Ausschusssitzung für Kultur und Sport bekannt geben, dass die Theaterwerkstatt Schalksmühle in diesem Jahr wieder ein neues Stück umsetzen wird.

Dabei handelt es sich um die Komödie „Scheidung auf Französisch“ von Bernard Alazraki, die im November Premiere im Pädagogischen Zentrum am Löh feiern wird. 

Premiere ist am Samstag, 14. November, um 18 Uhr im PZ Primusschule. 

Die zweite Vorstellung findet am Sonntag, 15. November, um 18 Uhr ebenfalls im PZ statt. 

Die dritte Vorstellung ist am Samstag, 21. November, um 18 Uhr, im PZ. 

Die vierte und letzte Vorstellung findet am Sonntag, 22. November, um 18 Uhr im PZ statt.

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