Der Trend geht zur Briefwahl

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In Schalksmühle sind bereits 1046 Anträge auf die Briefwahl eingegangen. 

Schalksmühle - „Das ist ein Trend, der sich klar abzeichnet, das merken wir auch hier in Schalksmühle“, sagt Sabrina Knappe von der Gemeindeverwaltung über steigendes Interesse an einer Briefwahl.

Bereits 1046 Anträge auf Briefwahl, Stand vom 25. April, seien im Rathaus eingegangen. 

Das sind 12,7 Prozent der insgesamt rund 8250 wahlberechtigten Schalksmühler. „Das ist viel“, sagt Knappe. Bei der letzten Landtagswahl 2012 seien insgesamt 2232 Stimmen per Post eingegangen. „Bis zur diesjährigen Landtagswahl am 14. Mai sind es aber noch knapp zweieinhalb Wochen“, sagt Knappe. Gerade zu Beginn, kurz nach Erhalt der Wahlbenachrichtigung, sei die Anzahl der Anträge am höchsten. 

Bis Freitag, 12. Mai, haben Bürger noch die Möglichkeit, die Briefwahlunterlagen zu beantragen. „Da gibt es verschiedene Möglichkeiten“, sagt Knappe. Bis zum 12. Mai um 12 Uhr kann der Antrag online, bis 18 Uhr schriftlich oder persönlich im Rathaus gestellt werden. Wählt man den schriftlichen Weg, ist jedoch immer auch der Postweg zu beachten – der Antrag muss bis zum 12. Mai um 18 Uhr im Rathaus vorliegen, heißt es auf der Homepage der Stadt. 

Jeder kann Briefwahl beantragen

Die Briefwahl beantragen kann jeder Wahlberechtigte, der in ein Wählerverzeichnis eingetragen ist – dazu ist die Vorlage eines besonderen Grundes nicht mehr nötig. Auch aus dem Ausland, also zum Beispiel im Urlaub, ist die Briefwahl möglich. In diesem Fall muss der Umschlag nur entsprechend frankiert werden – innerhalb Deutschlands muss kein Porto bezahlt werden. Verspätete Wahlbriefe nicht berücksichtigt Der Wahlbrief muss spätestens am 14. Mai um 18 Uhr im Rathaus eingegangen sein. 

Wahlbriefe, die später eingehen, werden nicht mehr berücksichtigt, heißt es auf der Homepage. Der Bundeswahlleiter (www.bundeswahlleiter.de) empfiehlt, den Wahlbrief bei Übersendung per Post spätestens am dritten Werktag vor der Wahl abzusenden, um den rechtzeitigen Eingang zu sichern. Genug Wahlhelfer in Schalksmühle Für die Landtagswahl in Schalksmühle ist die Gemeinde bereits gut vorbereitet – es haben sich ausreichend Wahlhelfer angemeldet.

Alle Wahlhelfer in Schalksmühle einberufen

 „Wir brauchen niemanden mehr, es sind bereits alle Wahlhelfer einberufen. Wir freuen uns aber immer über jeden, der sich meldet, weil auch die Bundestagswahl im September ansteht“, sagt Knappe. In diesem Jahr konnten sich die Wahlhelfer erstmals auch online anmelden – dabei konnten die potenziellen Wahlhelfer auch das Wahllokal angeben, in dem sie eingesetzt werden wollten. So sollte dafür gesorgt werden, dass die Wahlhelfer nach Möglichkeit in der Nähe ihres Wohnorts Dienst leisten können.

Weitere Informationen zur Wahl gibt es online unter www.schalksmuehle.de.

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"Wahl-O-Mat" zur Landtagswahl in NRW ist online

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