Staukanal Löh: Planung liegt vor

Der Staukanal unter der Straße Löh ist überlastet und soll deshalb im Frühjahr 2019 neu gebaut werden.

Schalksmühle - In Sachen Neubau des Staukanals Löh wird in der Sitzung des Bau- und Planungsausschusses am Montag, 10. September, die entsprechende Entwurfsplanung vorgestellt.

Mit dem Beschluss vom Dezember 2017 wurde diese Maßnahme beschlossen, um die im sogenannten Generalentwässerungsplan (GEP) festgestellte unzulässige hydraulische Überlastung des öffentlichen Kanals abzustellen.

Die Ingenieurgesellschaft Patzke GmbH aus Soest wurde mit den Leistungsphasen 1 bis 3 für die Gesamtleistung beauftragt. Die Ergebnisse der Ingenieurgesellschaft: Im Zuge der Fortschreibung des GEP wurde das gesamte Kanalnetz im Gemeindegebiet einer neuen hydraulischen Berechnung unterzogen. 

Diese ergab, dass der Kanal in der Straße Löh streckenweise hydraulisch überlastet ist und daher bei Starkregenereignissen mit einem unkontrollierten Austritt von Abwasser aus den Schächten im entsprechenden Bereich zu rechnen ist. 

Rund 130 Meter Neubau 

Der Staukanal soll zwischen dem Grundstück Wielsiepen 9 und Löh 16 auf rund 130 Metern Länge neu errichtet werden. Er wird einen Innendurchmesser von 80 Zentimetern, statt der bisherigen 30 Zentimeter aufweisen, und dadurch Stauvolumen schaffen, in welchem das Niederschlagswasser bei Starkregenereignissen zurückgehalten werden kann. Die Maßnahme lässt sich aufgrund der gewählten Kanaltrasse und der Grabenbreite nur unter Vollsperrung der Straße durchführen. Im Bereich des Baufeldes ist es somit nicht möglich zu parken. 

Grundstücke bleiben erreichbar 

Die Erreichbarkeit der anliegenden Grundstücke für den Rettungsdienst wird hingegen jederzeit gewährleistet. Im Juli 2018 fand eine Bürgerinformation statt. Darin wurde über die Maßnahme informiert und empfohlen, dass die Hausanschlussleitungen im Bereich des Baufeldes im Vorfeld der Maßnahme untersucht werden sollten, um einen etwaigen Sanierungsbedarf zu klären. Die Gesamtmaßnahme soll noch in diesem Jahr ausgeschrieben werden und im Frühjahr 2019 zur Ausführung kommen. 

Die Gesamtkosten der Maßnahme, inklusive der Planungskosten, belaufen sich auf insgesamt 264 000 Euro. Derzeit stehen auf dem entsprechenden Investitionskonto rund 140 000 Euro zur Verfügung. Zur Bereitstellung der für die Ausschreibung zusätzlich benötigten Haushaltsmittel wird noch eine gesonderte Vorlage für den Gemeinderat erstellt. Der Ausschuss soll den Entwurf zur Kenntnis nehmen.

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