Primusschule: Fleißiges Werkeln im Neubau

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Während im Neubau der Primusschule fleißig gewerkelt wird, sind die Fassadenbauer nicht untätig. Auch sie packen ihre Sache richtig an. Die Arbeiten sollen bald abgeschlossen sein.

Schalksmühle - Langsam aber sicher nimmt das „Innenleben“ des Hauses drei der Primusschule Gestalt an. Nachdem Ende 2017 der Rohbau fertiggestellt wurde, geht es nun in Sachen Innenausbau Schritt für Schritt voran. Die Verantwortlichen sind auf jeden Fall zufrieden mit dem Fortschritt der Maßnahme.

Blickt man auf den Parkplatz vor dem Schulzentrum, dann kann man sich sicher sein, dass auf der Baustelle ordentlich gearbeitet wird. Zahlreiche Fahrzeuge der unterschiedlichen Handwerker sind dort zu sehen. Beim Betreten der Baustelle wird dann schnell klar, dass hier alle Gewerke mit Hochdruck daran arbeiten, dass der Bau zügig fertig wird.

„Die Deadline ist im Sommer. Wir werden dann fertig sein“, verspricht Ralf Bechtel, Leiter Technisches Bauamt der Gemeinde. „Nach dem Schadstofffund konnten wir nicht alles aufholen“, erklärt Silvia Nikulski, die bauleitende Architektin, warum der Umzug in den Neubau nicht schon wie geplant an Weihnachten vonstatten ging. „Wir hatten gehofft, bis dahin soweit fertig zu sein.“ Rückblick: Bei Abriss des früheren Hauses zwei wurden schädliche Materialien, Styroporplatten, die die Chemikalie HBCD enthielten, gefunden. 

Die große Treppe zum Schulgarten wurde errichtet. Bald haben die Schüler einen direkten Zugang ins Grüne.

Nach der aufwendigen Entsorgung konnte es dann wieder ruhiger weitergehen. Mittlerweile, jetzt, wo der Rohbau steht, geht es mit dem Innenausbau weiter. In der Mensa werden derzeit sogenannte Deckensegel aufgehangen. Diese werden in Form eines Mosaiks angelegt und sollen später ein „schönes Lichtspiel“ ergeben, so die Architektin. In etwa zwei Wochen soll dort dann der Boden verlegt werden. Auch die ersten Malerarbeiten sind schon erfolgt. 

Ein besonderes Augenmerk wird auf das Lichtspiel im Mensa-Komplex gelegt.

Im Küchenbereich geht es auch konstant voran. Die Leitungen für die Computer, für die Haustechnik, die Heizung und alle Verteiler wurden verlegt. Die beiden Kühlhäuser – eines für Gefriergut, eines für Kühlung – sind bereit für die Inbetriebnahme. „Doch die brauchen ein paar Tage Vorlauf, um richtig zu kühlen“, erklärt Nikulski. „Wir sind hier super im Zeitplan.“ 

Nicht nur im Erdgeschoss, auch eine Etage weiter oben und an der Außenfassade geht es ordentlich voran. Die Holzarbeiten draußen sollen, so die Bauverantwortliche, in einer Woche fertig sein – auch die Fläche am Altbau. Insgesamt sollen bis zum Sommer die Fassaden fertig sein, der Neubau sogar schon zu den Osterferien. 

Auch das Umfeld der Schule soll als einer der letzten Schritte gestaltet werden.

Im Obergeschoss sind die neuen Klassenräume so gut wie fertig. Die ersten Vorarbeiten der Maler sind gemacht, danach soll der Fußboden aus Linoleum verlegt werden. Bei den Farbarbeiten soll auch das bunte Konzept der Schule beibehalten werden, so die Architektin. Auch der Wand- und Estrichanschluss zum Ausbau soll bald erfolgen, ergänzt Bechtel. 

Nikulski: „Das zweigeschossige Gebäude wirkt von der Straße trotz seiner Höhe nicht wie ein Betonklotz. Und auch der Ausblick aus dem Neubau ist sehr ansprechend.“ Bereits jetzt ist zu erkennen, in welcher entspannten Atmosphäre die Primusschüler bald lernen dürfen – sie werden den Umzug sicher kaum noch erwarten können.

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