Bauhof zum Wintereinbruch: „Wir sind gut gerüstet“

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Peer Heinzer hat für den Winter 250 Tonnen Salt besorgt. ▪

SCHALKSMÜHLE ▪ Schnee, Eis, Frost: Der Winter ist am Donnerstag über den Süden und Osten des Landes eingebrochen. „Wir sind für den nahende Kälte sehr gut gerüstet“, sagt Peer Heinzer. Chef des Schalksmühler Bauhofes.

Insgesamt hat die Gemeinde 250 Tonnen Salz gebunkert. Alleine am Hauptsitz an der Hälverstraße sind 100 Tonnen loses Salz in einem Silo untergebracht. Dazu kommen weitere 50 Tonnen im Außenlager Heedfeld. Außerdem hat der Bauhof 50 Tonnen Sack-Salz eingekauft. „Dieses brauchen wir für die Fußkolonnen“, erklärt Heinzer.

Da der Salzmarkt vor zwei Jahren leergefegt war, hat die Volmegemeinde in diesem Jahr vorgesorgt und 100 Tonnen in einem Notlager bei einer externen Firma untergebracht. „Falls es zu Engpässen kommt, haben wir direkt Nachschub.“

In einem Durchschnittswinter benötigt der Bauhof rund 400 Tonnen Salz. In einem harten Winter könnten aber schnell 600 bis 650 Tonnen zusammenkommen, weiß Peer Heinzer.

Ingesamt ist das Bauhof-Team für 100 Straßenkilometer in der Volmegemeinde zuständig. 13 Personen und vier Fremdunternehmen sind im Ernstfall unterwegs. Doch nicht nur viel Salz ist vorhanden, sondern auch die Maschinen sind jetzt vor dem Winter gewartet und repariert worden.

Seit gestern ist Heinzer in erhöhter Alarmbereitschaft. „Die Meteologen sagen für die kommenden Tage leichte Schneefälle voraus.“ Für die Bauhofmitarbeiter bedeutet dies konkret, dass zwischen 3 bis 4 Uhr morgens Kontrollfahrten der Einsatzleiter stattfinden. Ab 4 Uhr rücken die Mitarbeiter bedarfsmäßig aus. In der Zeit zwischen 4 und 21 Uhr haben die Einsatzkräfte Bereitschaftsdienst und rücken entsprechend aus. Das könnte in diesem Winter häufig passieren. Nach aktuellen Berichten von Meteologen, die dem Bauhof vorliegen, wird es im Dezember und Januar in einem Zeitraum von insgesamt sechs Wochen zu Schneefällen kommen. „Stärke Schneefälle sind nicht angekündigt. Daher rechne ich zurzeit mit einem durchschnittlichen Winter“, sagt Peer Heinzer auf Anfrage unserer Zeitung.

Der Experte rät, ab sofort langsamer und vorsichtiger zu fahren – es könnten jederzeit glatte Straßen entstehen. ▪ mc

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