Umgestaltung Bahnhofsumfeld Süd

Umgestaltung Bahnhofsumfeld: Rampe im Ortskern gesperrt

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Rückbau: Die ehemalige Laderampe an der Bahnhofstraße verschwindet.

Schalksmühle - Mit der Neugestaltung des Schnurrenplatzes im vergangenen Jahr hat die Maßnahme zur Umgestaltung des Bahnhofsumfeldes Süd begonnen. Nun geht es einen Schritt weiter.

Mit der Anbindung der Bahnhofstraße an das Umfeld und der Schaffung eines Platzes geht die Umgestaltung in die letzte Runde. Laut Oliver Emmerichs, Fachbereichsleiter der Bauverwaltung im Rathaus der Gemeinde Schalksmühle, handelt es sich dabei um die letzten Sanierungsmaßnahmen im Ortskern. 

Konkret geht es dabei um die Herstellung eines neuen Platzes und eine barrierefreie Anbindung der Bahnhofstraße an die Personenunterführung am Bahnhof. Für die Umsetzung ist die Rampe an der Bahnhofstraße (hoch zum Rewe-Markt) seit Dienstag gesperrt. 

Barrierefreie Anbindung

Ausgeführt werden die Arbeiten von der Firma Bernhard Kriesten aus Meinerzhagen, die Bauüberwachung hat wieder die Arbeitsgemeinschaft Architektur|Stadtplanung|Stadtentwicklung Hamerla, Gruß-Rinck, Wegmann und Partner aus Düsseldorf und Bramey.Bünermann.Ingenieure GmbH aus Schalksmühle (ASS/BBI). Die Umsetzung beinhaltet unter anderem den schrittweisen Rückbau der westlichen Stützmauer mit Verlagerung der Trafostation, die Errichtung von Stützmauern zum Abfangen des höher gelegenen Geländes Am Bahnhof, den Bau einer Treppenanlage, den Bau einer Rampe zur barrierefreien Anbindung der Personenunterführung und die Herstellung eines Platzes auf der Ebene Bahnhofstraße gegenüber des Hotels zur Post und des Cafés Holzwurm. 

Die östliche Zufahrt bleibt teilweise bestehen.

Mit den Arbeiten zur Baustelleneinrichtung wurde bereits in der vergangenen Woche begonnen. Zu diesen Arbeiten zählt auch der Rückbau der Bauminsel sowie Stellplätzen und eine Fahrbahnverengung im Bereich der Anlieferungszone des Rewe-Marktes, wie Emmerichs mitteilt. 

Sperrung der Laderampe seit Dienstag

Seit Dienstag ist die westliche Zufahrt, die als Laderampe bezeichnet wird, gesperrt. Diese wird im Rahmen der Maßnahme zurückgebaut. Das Rathaus-Center und damit auch der Rewe-Markt bleiben während der Bauarbeiten jederzeit über die östliche Seite beim Rathaus erreichbar, die auch nach Abschluss der Baumaßnahmen die einzige Zufahrt sein wird. 

Letzter Teil: Die Arbeiten haben begonnen.

„Nach der Fertigstellung des neuen Platzes und der barrierefreien Anbindung des Bahnhofs wird die Anfahrt zum Parkplatz über die ehemalige Laderampe zukünftig nicht mehr möglich sein“, erklärt Oliver Emmerichs. Diese Baumaßnahme dieser Größenordnung mitten im Ortskern könne nicht völlig ohne Beeinträchtigungen oder Behinderungen umgesetzt werden. Daher bittet die Gemeinde bereits jetzt gür die damit verbundenen Unannehmlichkeiten um Verständnis. 

Sechs Monate Bauzeit

Der Baustellenbereich wird immer einseitig passierbar sein – eventuell mit einer Ampelschaltung. Mögliche Vollsperrungen, zum Beispiel für die Asphaltierungsarbeiten auf der Bahnhofstraße, werden rechtzeitig angekündigt. Und auch für diesen Fall werde für eine Ausfahrtmöglichkeit aus der Worthstraße gesorgt, heißt es. Eingeplant ist für die Arbeiten eine Bauzeit von etwa sechs Monaten, sodass voraussichtlich Mitte Oktober alles fertig ist.

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