Bauausschuss befasst sich in nicht-öffentlichem Teil mit Flächen für Gewerbegebiet

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Am Montag beschäftigt sich der Bauausschuss mit den Flächen für ein mögliches neues interkommunales Gewerbegebiet (Symbolbild)

Schalksmühle - Welche der drei Suchräume für ein mögliches neues interkommunales Gewerbegebiet der Gemeinden Schalksmühle, Halver, Lüdenscheid und Nachrodt-Wiblingwerde sollen weiter verfolgt und perspektivisch vielleicht näher untersucht werden? 

Mit dieser Frage wird sich der Bau- und Planungsausschuss der Volmegemeinde am Montag, 26. Juni, im nicht-öffentlichen Teil seiner nächsten Sitzung befassen.

„Die Flächen sind mittlerweile bekannt, dabei handelt es sich um riesige Suchräume. Am Montag gilt es zunächst auszuloten, welche Suchräume weiter verfolgt werden sollen, möglicherweise eine Priorisierung durch die Politik vornehmen zu lassen, erste Fragen zu möglichen Restriktionen sowie Eigentumsrechten zu klären und anschließend dann auch vertrauliche Gespräche mit den Eigentümern zu führen“, begründete Bürgermeister Jörg Schönenberg auf Anfrage unserer Zeitung. Sobald konkrete Ergebnisse vorliegen, solle auch die Öffentlichkeit in die Planungen einbezogen werden. 

Die großen interkommunalen Suchräume sind „Südlich Heedfeld“ (68 Hektar), „Nördlich Dickenberg“ (140 Hektar) und „Südlich Gewerbepark Rosmart“ (33 Hektar/wir berichteten). Hinzu kommen weitere, kleinere Suchräume, die ausschließlich auf Schalksmühler Gebiet liegen und Erweiterungen vorhandener Gewerbegebiet wären, wie die „Südliche Erweiterung Ramsloh“ (16 Hektar), oder neue Flächen wie „Südlich Everinghausen“ (26 Hektar), „Rölvede-Albringwerde“ (20 Hektar) und „Südlich Albringwerde“ (19 Hektar). „Wir brauchen dringend neue Gewerbeflächen“, spricht Schönenberg für Schalksmühle von einem Bedarf von über zehn Hektar. Eine Studie der Gesellschaft zur Wirtschafts- und Strukturförderung im Märkischen Kreis (GWS) weist sogar 18 Hektar aus. 

Auf erste konkrete Ergebnisse bei der Suche nach geeigneten Flächen hofft das Gemeindeoberhaupt sich noch bis zum Jahresende einigen zu können: „Erste wesentliche Grundsteine müssen noch 2017 gesetzt werden.“ Selbst wenn das gelingen sollte, rechnet Schönenberg mit dem ersten Spatenstich nicht mehr vor 2020.

Ortskern und Neubaugebiet

Im öffentlichen Teil der Ausschusssitzung beschäftigen sich die Mitglieder des Bau- und Planungsausschusses am Montag, 26. Juni, ab 16 Uhr im Ratssaal des Rathauses unter anderem mit den überarbeiteten Plänen zur Neugestaltung des Bahnhofsumfeldes im Ortskern (wir berichteten). Der Ausschuss entscheidet darüber, ob diese weiterverfolgt werden sollen. Zudem geht es um die erneute Offenlage des Bebauungsplans für das geplante Neubaugebiet in Stallhaus, nachdem im Rahmen der ersten Offenlage Stellungnahmen unter anderem von mehreren betroffenen Anwohnern eingegangen waren. 

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