Bauarbeiten im Volmepark gehen weiter

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Die Baumaßnahmen im Volmepark gehen weiter (von links): Christian Schneider (Bauleiter Unternehmen Feldhaus), Jörg Kückelhaus (Fachbereich Planen und Bauen), Landschaftsarchitekt Roland Pfeiffer, Bürgermeister Jörg Schönenberg, Oliver Emmerichs (Fachbereich Planen und Bauen) und Dag Mlody (Bauleiter des Ingenieursbüros „Bramey.Bünermann“).

Schalksmühle - Im Volmepark wird ab sofort schwer gearbeitet. Am Donnerstag begann das Bauunternehmen Feldhaus aus Schmallenberg mit der Profilierung des Erdreichs und mit der Verfüllung des alten Volmeteichs. Sobald der Wasserstand der Volme niedriger ist, wird mit der Profilaufweitung und danach mit dem Abbruch der Wehranlage begonnen.

Nachdem bereits vor Wochen die Bäume im Volmepark gefällt worden waren, herrschte erstmal lange Ruhe. „Doch die Bäume mussten damals aus naturschutzrechtlichen Gründen bereits gefällt werden, um zu vermeiden, dass Vögel in den Kronen nisten“, erklärte gestern Bürgermeister Jörg Schönenberg. Letztlich liege man aber so im Zeitplan, wie Oliver Emmerichs vom Fachbereich Planen und Bauen bereits im Januar angekündigt hatte.

Das Unternehmen Feldhaus beginnt nun zunächst damit, die Stümpfe und Wurzeln der alten Bäume zu entfernen.

Auch der Abriss der alten Konzertmuschel erfolgt in diesen Tagen. „In einer Woche wird das Gelände hier ganz anders aussehen“, kündigt Christian Schneider, Bauleiter des Unternehmens Feldhaus, an.

Bei der sogenannten Baufeldräumung wird nach und nach auch der alte Volmeteich verfüllt und der Schlamm durch die Zugabe von Kalk stabilisiert. Damit die Verfüllung nicht absackt, wird der eingebrachte Boden auf verschiedenen Ebenen verdichtet. Die Maßnahmen werden je nach Witterung bis zu vier Wochen dauern.

Das Gelände wird später von der Straße her flach zum Ufer der Volme abfallen und noch 30 Zentimeter unter der späteren Höhe liegen. Denn sobald die Fläche eben ist, werden 30 Zentimeter Mutterboden aufgetragen, bevor die weitere Gestaltung des Park erfolgt. Hierfür laufen derzeit die Ausschreibungen.

Im Zuge der Baumaßnahmen kann es dazu kommen, dass ein Breitbandkabel des Unternehmens Dokom neu angeschlossen werden muss. „Wenn es hier zu Störungen kommen sollte, teilen wir das rechtzeitig mit“, sagte Jörg Kückelhaus vom Fachbereich Planen und Bauen.

Von Alisa Kannapin

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