Bauamt verweist auf Regionalrat

Kein Grund für Spekulationen um Bau des Kreisels in Heedfeld

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Der geplante Kreisverkehr an der Heedfelder Straße/Sterbecker Straße sorgte in den vergangenen Tagen wieder für Gesprächsstoff in der Gemeinde. Eine Errichtung liegt allerdings in weiter Ferne.

Schalksmühle - Nachdem in den vergangenen Tagen in der Gemeinde und in den sozialen Netzwerken ein weiteres Mal darüber spekuliert wurde, ob das Vorhaben, an der Kreuzung Heedfelder Straße und Sterbecker Straße (L 561) in Heedfeld einen Kreisverkehr zu errichten, nun in Fahrt kommt, tritt die Gemeindeverwaltung auf die Bremse.

Der Landesbetrieb Straßen.NRW, der die Kosten in Höhe eines sechsstelligen Euro-Betrags für den Kreisverkehr übernehmen möchte, steckt zwar in der Planung für einen möglichen Bau. Deshalb sei es auch nicht unüblich, dass Vermessungstechniker vor Ort weitere Erhebungen vornehmen, um „frische“ Daten für weitere Schritte in der Hand zu haben, erklärt Ralf Bechtel, Leiter des technischen Bauamtes. „Das bedeutet aber nicht, dass der Kreisel in Heedfeld bald gebaut wird.“ 

Auch wenn sich manche dieses Bauwerk in dem Gemeindeteil wünschen, ist der Weg bis zu einer Umsetzung noch weit. Rückblick: Im Dezember 2017 setzte der Regionalrat Arnsberg – das kommunal besetzte Gremium, das über Aufgaben in der Regionalentwicklung entscheidet – das Vorhaben in seiner sogenannten Prioritätenliste, die eine Gewichtung einzelner Bauvorhaben anhand bestimmter Punkte enthält, auf Platz acht. 

Mehr Berichte zum geplanten Kreisverkehr gibt es hier

Entscheidende Kriterien sind dabei Schwerpunkte wie Schulwegsicherung oder Bedarfsumleitungstrecken einer Autobahn. Wann dort ein Kreisel entstehen könnte, das kann Ralf Bechtel nicht sagen. Das hänge von der Entscheidung der Regionalräte, von Verkaufsverhandlungen für ein Grundstück und vom Landesbetrieb Straßen.NRW ab.

Dieser habe zumindest im vergangenen Jahr angeboten, auch die Planung für das mögliche Bauprojekt zu übernehmen. „Aufgrund eines personellen Engpasses im Bauamt sind wir als Gemeindeverwaltung darüber nicht böse“, betont der Fachbereichsleiter.

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