Einrichtung ist soweit

Bald geht‘s los: Neue Kita im MK steht in den Startlöchern

neue Kita Löh, Schalksmühle, DRK-Kita
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Inventur für die Ausstattung der Kita-Bücherei im Personalraum: Andrea Knöß (links) und Andrea Abshof gehören zum neuen Team am Löh und haben die Bücher mit den Vorlesegeschichten gesichtet.

Am Montag geht eine neue Kita im Märkischen Kreis an den Start. Zwei Wochen wurde an der Inneneinrichtung gearbeitet und nun können die Kinder kommen.

Schalksmühle – Am Montag ist es soweit: Dann kehrt Leben in die Gruppen Rapunzel, Froschkönig und Sterntaler ein. Während der vergangenen zwei Wochen war das Team der Erzieherinnen damit beschäftigt, die Räume in der neuen Außenstelle der Schalksmühler DRK-Kita Kinderwelt am Löh für die Gruppen zu gestalten. Nachdem die Möbel so standen wie gewünscht, werden bis zur letzten Minute Bücher sortiert, Betten bezogen, Spiele kontrolliert und eingeräumt. Auch die Handwerker haben noch letzte Hand an Details gelegt. Am Freitag sollte der Rasen auf dem Außengelände noch einmal frisch gemäht werden.

Während bei den Sterntalern am Donnerstag noch das Bettzeug sortiert wurde, saßen Andrea Knöß und Yasmin Abshof im Personalraum, der gleichzeitig als Bücherei dient, sahen die Kinderbücher durch und sortierten aus, was nicht geeignet war. Im Gruppenraum der Froschkönig-Gruppe kontrollierten Gaby Borlinghaus, Laura Haas und Liv Turkoswki alle vorhandenen Spiele auf Vollständigkeit, bevor sie sie in die Schränke räumten.

Ein großer Schritt für die kleinen Kinder

Dass in einer komplett neuen Kita noch nicht alle Möglichkeiten der Räume ausgeschöpft werden und sich vieles noch entwickeln muss, wenn der Betrieb erst einmal los geht, empfindet Marion Wehner, Leiterin der DRK Kita Kinderwelt mit den nun zwei Standorten am Mathagen und am Löh, als Vorteil: „Weniger ist manchmal mehr“, sagt sie. Für die kleinen Kinder bedeutet der Start in den Kindergarten einen großen Schritt. Bei so vielen neuen Eindrücken entstehe auch schnell die Gefahr einer Reizüberflutung.

Weniger ist manchmal mehr.

Marion Wehner

Der Bewegungsraum wird zum Beispiel zu Beginn noch nicht zur Verfügung stehen, weil dort noch einiges gelagert wird, was noch seinen Platz finden muss. Dafür haben die Kinder in den Gruppenbereichen aber schon eine Menge zu erkunden.

Diesen Atelierraum hat sich Marion Wehner gewünscht: An jeder Seite ist eine Tafel mit einem klappbaren Tisch, einmal in passender Höhe für Erwachsene, einmal für Kinder.

Jede Gruppe verfügt über einen großen Raum mit Küchenzeile und zwei kleinere Nebenräume. Hinzu kommen für jede Gruppe ein Waschraum mit kindgerechten Waschbecken in zwei Höhen und ein Abstellraum. Die Flure des Gebäudes sind weitläufig und alle Räume haben viele bodentiefe Fenster – das bedeudet viel Licht, eine gute Sicht in die Natur drumherum und gleichzeitig eine große Anzahl möglicher Rettungswege. Sicherheit für die Kinder steht in einer Kita an erster Stelle – und so ist zum beispiel auch jede Tür mit einem Klemmschutz für die kleinen Finger ausgerüstet.

Jede Gruppe gestaltet Räume selbst

Jede Gruppe gestaltet ihre Räume selbst. Während bei Rapunzel und Froschkönig, den Gruppen für die Drei- bis Sechsjährigen, die Nebenräume unter anderem genutzt werden können, damit sich Kinder zum Beispiel für bestimmte Spielangebote wie eine Puppenecke oder zum Vorlesen zurückziehen können, haben die Sterntaler für die ganz kleinen Kinder zwei Ruheräume mit Bettchen, mit und ohne Gitter, je nach Alter. Mit Jalousien können die Zimmer abgedunkelt werden, Nachtlichter stehen parat, damit sich die Kleinen nicht ängstigen. Und auch die Stühlchen für die Kinder im großen Gruppenraum sind noch etwas kleiner als in den anderen beiden Gruppen. Außerdem gibt es Hochstühle für die Kleinsten. Am Löh werden Kinder ab null Jahren aufgenommen.

So sehen die Ruheräume in der Sterntaler-Gruppe aus. Am Löh ist Platz für Kinder ab null Jahren.

Neben dem Büro der Kita-Leiterin befindet sich zusätzlich zu den Küchenzeilen in den Gruppenräumen eine geräumige Küche. Besonders stolz ist Marion Wehner auf das Atelier – das war ihre Idee. Durch eine mobile Zwischenwand lässt dieser Raum sich teilen. Dann können in einem Teil in Ruhe Elterngespräche geführt werden, während auf der anderen Seite Kinder ihrer Kreativität freien Lauf lassen können.

Ausgestattet ist das Atelier mit je einer Tafel an jeder Raumseite. An denen sind wiederum große Tische zum Ausklappen montiert, an der einen Seite in kindgerechter Höhe, an der anderen für Erwachsene geeignet.

Die Garderobenräume warten darauf, dass sie mit Kinderjacken und Schuhen bestückt werden.

Mit dem Neustart am Montag entsteht in Schalksmühle eine Kita mit zwei Standorten. Von den für die Erweiterung elf neu angestellten Erzieherinnen werden einige am Mathagen tätig, während von dort Kräfte an den Löh wechseln, erklärte Marion Wehner. Wenn der Betrieb am Montag losgeht, beginnt am Löh zunächst eine Eingewöhnungsphase für alle Kinder. Für den ersten Tag sind, corona-konform, Termine zum Kennenlernen mit Eltern in Kleinstgruppen vorgesehen. Danach planen die Gruppen in Absprache mit den Eltern individuell.

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