Umgestaltung des Bahnhofsumfelds

Neuer Platz wird für Wendemanöver zweckentfremdet

Schalksmühle Bahnhofsumfeld Neugestaltung
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Aufgrund seiner Ebenerdigkeit wird der neue Platz an der Bahnhofstraße immer wieder für Wendemanöver missbraucht. Poller, die bereits bestellt sind, sollen dies verhindern.

Schalksmühle – Die Umgestaltung des Bahnhofumfelds in Schalksmühle soll Ende April endgültig abgeschlossen sein. Wie Peer Heinzer vom Fachbereich Technisches Bauamt erläuterte, stehen noch wenige Restarbeiten bis zur vollständigen Beendigung der Maßnahme an.

In erster Linie geht es dabei um die Handläufe und die Absturzgeländer an der neuen, derzeit abgesperrten Treppe zur Rewe-Wendeplatte, die für die Öffentlichkeit noch nicht zugänglich ist.

Der Handlauf an der Ortbetonwand an der Innenseite der Treppe ist bereits angebracht. Die Absturzsicherung zur Unterführung hin wird derzeit angepasst. „Es handelt sich um eine anspruchsvolle, doppelt gebogene Stahlkonstruktion“, erläutert Peer Heinzer. „Sie wird vor Ort individuell an die Örtlichkeit angepasst.“ Nach der Anpassung muss das Geländer noch beschichtet und versiegelt werden, bevor die Treppe freigegeben werden kann.

Maßnahmen bis Ende April abgeschlossen

Witterungsbedingt nachgearbeitet werden muss zudem die Rasenfläche. „Sie ist erst im Dezember fertig geworden und mit Grassamen eingesät worden“, berichtet Heinzer. Auch die Pflasterfläche bedarf geringfügiger Nacharbeiten, die gleichfalls bis Ende des Monats fertiggestellt sein sollen. „Wir freuen uns, dass die Maßnahme Ende April abgeschlossen sein wird.“

Unerwartete Probleme gibt es indes mit dem neuen Platz an der Bahnhofstraße. Wie sich herausgestellt hat, verleitet die mit der Barrierefreiheit verbundene Ebenerdigkeit des Platzes Fahrzeughalter immer wieder zu Wendemanövern, für die der Platz nicht ausgelegt ist.

„Der Platz wird zweckentfremdet“, erläutert Peer Heinzer. Gummiabriebspuren von großen Fahrzeugen beweisen, dass auch Lkw-Fahrer den Platz zum Wenden nutzen.

Poller als Gegenmaßnahme

Um dies zu unterbinden, soll der Platz mit herausnehmbaren Pollern bestückt werden. Diese sollen die Wendemanöver verhindern, ohne das offene, freie Erscheinungsbild des Platzes zu zerstören. „Der Platz ist für eine solche Belastung nicht vorgesehen“, erklärt Heinzer. Die Poller sind bestellt und sollen im Nachgang eingesetzt werden.

Noch nicht entschieden ist über die dauerhafte Farbgestaltung der Betonflächen. „Über die Farbgestaltung wird noch beraten“, ergänzt Heinzer. Berücksichtigt werden muss dabei die Gestaltung der Unterführung, um ein einheitliches Erscheinungsbild zu gewährleisten.

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