Fördermittel

Bahnhofssanierung: DB hat klare Ziele

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Der Schalksmühler Bahnhof soll mit Mitteln aus dem Soforthilfeprogramm des Bundes aufgewertet werden.

Bekanntlich plant die Deutsche Bahn AG, die Aufenthaltsqualität am Schalksmühler Bahnhof zu verbessern. Doch ab wann sich die Fahrgäste, die in der Ortsmitte in den Zug steigen wollen, dort wohler fühlen können, bleibt auch weiterhin unklar. 

Schalksmühle - Immerhin: All zu lange warten müssen die Schalksmühler offenbar nicht, wie eine erneute Anfrage unserer Zeitung bei der Bahn ergab. Man werde mit der Maßnahme noch in diesem Jahr starten, betont ein Bahnsprecher. 

Damit kommt der kleine heimische Bahnhof schneller als erwartet an die Reihe, steht er doch in Konkurrenz mit großen Hauptbahnhöfen wie Duisburg, Düsseldorf, Essen, Hagen, Köln oder Recklinghausen. Insgesamt 18 Bahnhöfe in Nordrhein-Westfalen und 170 deutschlandweit möchte das Unternehmen aufwerten. 

Genutzt werden sollen Mittel aus dem Soforthilfeprogramm des Bundes, von dem somit auch die Berg- und Talgemeinde bereits in 2020 profitieren soll. Mit dem Konjunkturpaket soll die deutsche Wirtschaft gestärkt und die Folgen der Corona-Krise abgedämpft werden. Das Besondere: Die anstehenden Arbeiten werden an regionale Handwerker vergeben. 

Interessierte Firmen können sich über das Lieferantenportal der DB AG über laufende Ausschreibungen informieren. Das Ziel der Verantwortlichen bei der Maßnahme ist es, neben der gesteigerten Aufenthaltsqualität, Reisende und Besucher auch besser am Bahnsteig informieren zu können. Entstehen sollen komfortablere Wartebereiche, neue Informationssysteme, neue Fassaden- oder Innenfarben, bessere Beleuchtung oder Beheizung. 

Insgesamt möchte der Bund für die Verschönerung der Bahnhöfe 40 Millionen Euro ausgeben. NRW erhält 5,1 Millionen Euro, in die Gemeinde sollen dann 375 000 Euro fließen. Die DB wird sich mit Eigenmitteln, über deren Höhe noch verhandelt wird, beteiligen.

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