Badesaison an der Glörtalsperre fällt in diesem Sommer aus

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Gebadet wie in der letzten Saison 2017 (Foto) wird dieses Jahr in der Glörtalsperre nicht.

Schalksmühle - Eine gute und eine schlechte Nachricht gibt es in Sachen Glörtalsperre. Die gute zuerst: Die Staumauer weist derzeit keine erkennbaren Schäden auf. Die schlechte: Die Badesaison fällt dieses Jahr aus.

Der Grund: Die Arbeiten dauern länger als ursprünglich geplant. 

Das teilt Barbara Klask, Pressesprecherin des Regionalverbands Ruhr (RVR), mit. „Die Sanierung der Glörtalsperre wird Ende Mai abgeschlossen sein“, erklärt Klask. Dann könne mit dem Wiederaufstauen des Sees begonnen werden. 

Je nach der Anzahl der Niederschläge sei die Talsperre ab Herbst wieder gefüllt, sodass die Wasserkraftanlage zur Stromerzeugung ihren Betrieb aufnehmen könne. Rückblick: Ende November 2017 wurde das Wasser des Stausees abgelassen. Die Fische wurden umgesiedelt, Müll von Freiwilligen eingesammelt und Ablagerungen an den Grundablässen entfernt (wir berichteten). 

Keine erkennbaren Schäden an der Staumauer 

Anschließend erfolgten die Untersuchungen und Vermessungen an den bisher nicht zugänglichen Betriebseinrichtungen der Staumauer. Es wurden keine erkennbaren Schäden an der Mauer gefunden. Zahlreiche Verschleißteile müssen erneuert und die technischen Anlagen auf den heutigen Standard gebracht werden. 

Die Kosten für die Maßnahmen liegen laut Klask bei rund 700 000 Euro. „Auch der leere Stausee zieht Besucher an“, heißt es vom RVR. Am 18. April findet eine Sitzung zur Ordnungspartnerschaft Glörtalsperre der Freizeitschwerpunkt Glörtalsperre GmbH statt, in der es um die besonderen Rahmenbedingungen dieser Saison und ein attraktives Angebot trotz Leerstand gehen wird.

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