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B54: Die Sperrung kehrt zurück - Einschränkungen für Autofahrer

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Von: Frank Laudien

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Mit riesigen Bohrern werden Löcher in den Hang neben der B54 getrieben, in denen die Stahlanker befestigt werden. Daran werden Netze befestigt, die einen weiteren Felsrutsch vermeiden können. Noch können die Arbeiten neben der einseitigen Verkehrsführung stattfinden, doch ab Mitte Juli soll der Baustellenbereich für voraussichtlich drei Monate wieder voll gesperrt werden. © Laudien, Frank

Schlechte Nachrichten für Verkehrsteilnehmer, die öfter auf der B54 zwischen Dahlerbrück und Rummenohl unterwegs sind. Die Vollsperrung kehrt zurück.

Dahlerbrück – Die Baustellenampel auf der B54 zwischen Dahlerbrück und Rummenohl wird bald wieder durch eine Straßensperre ersetzt. Voraussichtlich drei Monate lang soll der Bereich für den Verkehr gesperrt bleiben.

Nachdem sich große Felsbrocken von der Böschung gelöst haben und auf die Fahrbahn gerutscht sind, hat ein Gutachter die Gefahrenstelle untersucht. Dazu wurden mehr als 1000 Bäume gefällt und der Hang von Moos- und Flechtenbewuchs befreit. Sein Urteil: Fangzäune und Netze müssen angebracht werden, um weitere Felsabgänge zu verhindern.

Derzeit verläuft die Straße einspurig

Seit einigen Tagen werden bereits mit riesigen Bohrern Löcher in die Felswand getrieben, um dort Stahlanker anzubringen, an denen später die Netze befestigt werden können. Diese Arbeiten können stattfinden, während der Verkehr einspurig an der Baustelle vorbeigeführt wird. „Das ist der erste Bauabschnitt, der bis ungefähr Mitte des nächsten Monats dauern wird“, verrät Andreas Berg vom zuständigen Landesbetrieb Straßen.NRW. „Hier wird jetzt ein Steherzaun, also ein kleiner Fangzaun, gebaut, der nicht höher als eineinhalb Meter ist. Und die Netze werden angebracht.“

Felsbrocken stürzt auf B54.
Felsbrocken stürzt auf B54. © Polizei MK

Die nächsten beiden Bauabschnitte könnten im Anschluss allerdings nur während einer Vollsperrung der Straße durchgeführt werden, erklärt Andreas Berg. Etwa drei Monate lang sollen diese Arbeiten dauern. Einen ganz genauen Zeitplan kann der Pressesprecher jedoch nicht festlegen, denn so ein Hang ist wie ein Überraschungsei: Man weiß nie genau, was unter den Felsen zum Vorschein kommt. „Es kommt schon mal vor, dass gebohrt wird und plötzlich kein Staub mehr aus dem Bohrloch kommt.“ In so einem Fall liegt dann ein Hohlraum zwischen dem Gestein. Die drei Meter langen Anker halten dort nicht.

Unvorhersehbare Dinge kosten Zeit

Solche unvorhersehbaren Dinge kosten viel Zeit. Nicht selten muss in so einem Fall ein Gutachter benachrichtigt werden, der sich die Situation vor Ort ansieht. Die Entscheidung, ob ein sechs Meter langer Anker zur Behebung des Problems ausreicht, muss der Fachmann treffen. „Man kann im Vorfeld noch so viel untersuchen. Wenn man Pech hat, kann so etwas trotzdem passieren“, sagt Berg.

Auch für die weiteren Bauabschnitte sind Netze zur Hangsicherung vorgesehen. Zusätzlich sollen dort auch höhere Fangzäune für mehr Sicherheit sorgen. Während der dafür vorgesehenen Vollsperrung muss der Verkehr wieder über die Heedfelder- und die Glörstraße/Dahlerbrücker Straße umgeleitet werden.

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