Primusschule: Streitpunkt Lüftungsanlage

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Als störend und unschön wird die neue Lüftungsanlage, die auf dem Dach des Neubaus des Hauses 2 der Primusschule gebaut wurde, von manchen Bürgern empfunden.

Schalksmühle - Als sehr störend und unschön wird die neue Lüftungsanlage, die auf dem Dach des Neubaus des Hauses 2 der Primusschule installiert wurde, von manchen Bürgern wahrgenommen. Die Gestaltung des Gebäudes sei negativ beeinflusst worden. Diese Problematik ist am Donnerstag Thema im Ausschuss für Bauen und Planung.

Als sehr störend und unschön wird die neue Lüftungsanlage, die auf dem Dach des Neubaus des Hauses 2 der Primusschule installiert wurde, von manchen Bürgern wahrgenommen. Die Gestaltung des Gebäudes sei negativ beeinflusst worden. Diese Problematik ist Thema im Ausschuss für Bauen und Planung.

Dass die Lüftungsanlage so deutlich von der Straße aus sichtbar sei, liege daran, dass sich im Laufe der Bauzeit des Neubaus eine Änderung der technischen Regelwerke ergeben habe, heißt es seitens der Verwaltung. Ursprünglich war eine wesentlich flachere, liegende Anlage geplant. Durch die Änderungen war dieser Anlagentyp bei keinem Hersteller mehr zu bekommen, so dass die aufrecht montierte Version zum Einsatz kommen musste. 

Außerdem sei ursprünglich ein Sichtschutz geplant und genehmigt gewesen (rund 50 000 Euro), welcher aufgrund unvermeidlicher Sparmaßnahmen bei der Ausführung entfallen ist. Drei Löschungen stehen zur Debatte Aus diesen Gründen hat das Architekturbüro Fun aus Herford nun drei kostengünstigere Lösungsvorschläge erarbeitet:

- Lösung 1: Lackierung des Lüftungsgerätes, gegebenenfalls auch der Lüftungsleitung entweder in Hellgrau (ähnlich dem Dach) oder Anthrazit (ähnlich der Fassade). 

- Lösung 2: Eine kurze Verkleidung in rund 1,20 Metern Abstand zum Gerät, damit die Klappen und Filter zu Wartungszwecken geöffnet und entnommen werden können (mit Metallbekleidung, glatt, dunkelgrau und dem identitätsstiftenden Logo der Schule mit Folie aufgebracht).

- Lösung 3: Wie Lösung 2, jedoch mit den Lochblechen wie in der Fassade bekleidet.

Der Beschlussvorschlag wird in der Sitzung des Ausschusses für Bauen und Planung durch die Mitglieder entsprechend formuliert.

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