Gesamtkonzept für mehr Sicherheit soll her

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Schalksmühle - Die Frage, ob in Schalksmühle ein privater Sicherheitsdienst für mehr Schutz vor Vandalismusschäden und Graffiti-Schmierereien sorgen soll, beschäftigte Dienstag die Mitglieder des Ausschusses für öffentliche Einrichtungen und Umwelt.

Von Bettina Görlitzer

Intensiv diskutierten die Politiker einen entsprechenden Antrag der UWG-Fraktion.

Grundsätzlich herrschte Einigkeit, dass Sicherheit und der Schutz vor Schäden ein wichtiges Thema für die Gemeinde sind. Gerungen wurde indes über das Procedere und vor allem über das Tempo, in dem mögliche Maßnahmen geprüft und umgesetzt werden sollen.

Bürgermeister Jörg Schönenberg reagierte auf den Antrag, indem er darauf verwies, dass nach Abschluss der Regionale-Projekte darüber befunden werden müsse, ob die Gemeinde - wie schon einmal - einen privaten Sicherheitsdienst beauftragt, der im Ortskern und bei Bedarf an anderen stellen Präsenz zeigt.

Die Mitglieder der UWG dagegen drängten auf ein zeitnahes Vorgehen. Mit ihrem Vorstoß, die Verwaltung zu beauftragen, Kosten einzuholen, um direkt einen Sicherheitsdienst anzuheuern, stießen sie aber auf entschiedene Gegenwehr der anderen Fraktionen.

Lutz Schäfer (SPD) betonte wiederholt, dass präventiven Maßnahmen ebenfalls ein großer Raum eingeräumt werden müsse. Er forderte Beratungsbedarf in den Fraktionen ein. Schönenberg brachte schließlich die einzelnen Aspekte, die sich Kern ohnehin nicht widersprachen auf einen Nenner: "Angebote einholen müssen wir eh."

Auf dieser Grundlage könne dann für den Hauptausschuss - wenn auch nicht unbedingt für die nächste Sitzung - eine Vorlage erarbeitet werden.

Ziel ist nun ein Gesamtkonzept für mehr Sicherheit in der Gemeinde, das in Kooperation mit allen beteiligten Stellen, unter anderem dem Jugendzentrum und dem Arbeitskreis Kriminalitätsbeobachtung, auch den Einsatz eines Sicherheitsdienstes in Betracht ziehen soll. Die Verwaltung soll entsprechende Angebote einholen.

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