Genau unter der Lupe

Uneinigkeit bei Erweiterung der Villa Kunterbunt

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Die Kindertagesstätte in Dahlerbrück soll erweitert werden. Um das Millionen-Projekt in die Wege leiten zu können, wird das Projekt von vielen Seiten von Grund auf unter die Lupe genommen.

Dahlerbrück - Soviel steht schon einmal fest: Die Erweiterung der Kindertagesstätte Villa Kunterbunt in Dahlerbrück wird für die Gemeinde kostspielig.

Deshalb pochten in der Vergangenheit eine Mehrzahl der heimischen Entscheider darauf, zahlreiche Gutachten zum Beispiel zur technischen Gebäudeausrüstung, zur Bauphysik und zu möglichen Schadstoffen einzuholen. 

Das Ziel ist, noch unbekannte, aber dennoch kostenbestimmende Variablen aufzudecken. Für diesen Schritt entschied man sich bereits im Herbst vergangenen Jahres im Ausschuss für Kinder, Jugend und Schule. 

Überarbeite Planung ist am Montag Thema

Dem gleichen Gremium werden nun am kommenden Montag, 20. Juli, die Ergebnisse der überarbeiteten Planung und Kostenkalkulation vorgestellt. Auch ein weiterer Fachausschuss, Bauen und Planung, wird zwei Tage später (22. Juli) auf den neusten Stand gebracht. Aber erst der Gemeinderat fasst am Ende – wenn eine Mehrheit zustande kommt – den Beschluss, die weitere Planung auf Grundlage der vorgestellten Entwürfe fortzuführen. Zudem sollen die über den bisher im Haushaltsplan berücksichtigten Ansatz hinaus erforderlichen Haushaltsmittel bei den Haushaltsberatungen für 2021 berücksichtigt werden. 

Aus einer entsprechenden Vorlage zu der Sitzung am 20. Juli ist zu entnehmen, dass man das ursprünglich vorgestellte Konzept des beauftragten Büros Bramey Partner Architekten nicht wesentlich verändert habe. Zudem seien die in der damaligen Planung ausgewiesenen, optionalen Kosten teilweise berücksichtigt worden, auch auf Grundlage der vorliegenden Erfordernisse durch die neuen Gutachten. Die Verwaltung weist zudem darauf hin, dass derzeit ein Brandschutzkonzept erarbeitet werde. Man erwarte ebenfalls keine nennenswerten Mehrkosten.

Die Kosten für die Erweiterung

Die Schätzung der Planer weist Gesamtkosten in Höhe von rund 992 000 Euro brutto inklusive Baunebenkosten aus. Haushaltsmittel in Höhe von 970 000 Euro, davon Verpflichtungsermächtigung von 250 000 Euro für das Jahr 2021, stehen auf einem Investitionskonto zur Verfügung. Für eine in diesem Zuge erforderliche Umgestaltung der Außenanlagen existiert außerdem eine Instandhaltungsrückstellung in Höhe von rund 130 000 Euro. Die Mehrkosten von 22 000 Euro sollen im Zuge der Haushaltsberatung für das Jahr 2021 genehmigt werden.

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