Bürgermeister äußert Bedenken

Zu wenig Geld für Sportentwicklung?

Jana Simroth vom Schalksmühler TV überzeugte in Plettenberg.
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Alle Facetten des Sports in der Gemeinde sollen gefördert werden - auch die Turner (hier Jana Simroth vom Schalksmühler TV).

Gemeinsam mit einem freien Mitarbeiter des Landessportbunds möchten die Gemeindeverwaltung und der Gemeindesportverband einen Sportentwicklungsplan aufstellen. Doch das dafür eingeplante Geld reicht offenbar nicht aus.

Schalksmühle – Eingeplant sind für das Projekt 5000 Euro im Haushalt 2021. Zudem sollen die 5000 Euro aus dem Haushalt 2020 übertragen werden. Im Ausschuss für Kultur und Sport äußerte Bürgermeister Jörg Schönenberg die Befürchtung, dass das eingestellte Geld nicht ausreichen könnte.

Bürgermeister will am 22. Februar Entscheidung treffen

Man müsse die Summe überdenken. Er schlug vor, mit allen Beteiligten zu reden und im Hauptausschuss (22. Februar) eine Entscheidung zu treffen. Die Mitglieder des Gremiums machten keinen Gegenvorschlag.

Auf Nachfrage von Michael Schaefer (FDP) erläuterte Klaus-Peter Wiebusch vom Gemeindesportverband, dass sich die Planung nicht nur auf den Vereinssport und die Sportstätten in Schalksmühle, sondern auch auf den Freizeit- und Tourismusbereich beziehe. Zudem erläuterte er, dass der Landessportbund eigentlich nur seinen Mitgliedern und Vereinen gegenüber verpflichtet sei und eine Kommune nicht beraten könne. Die Unterstützung erfolge deshalb mit dem Experten Ronnie Goertz als externe Kraft, der im Auftrag des LSB die Gemeinde und den Sportverband berate. Wie hoch die Kosten letztendlich dafür seien, stehe noch infrage.

Auf Nachfrage von Gerwat Pätsch (SPD) zum Zeitplan, sagte Klaus-Peter-Wiebusch, dass man – abhängig von Corona – zwölf Monate für die Planung eingeplant habe. Karin Brauckmann (UWG) appellierte, den Aspekt Sportförderung um den der Gesundheitsförderung zu erweitern.

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