Planung der Jubiläumsfeier wankt

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Das Autofreie Volmetal des Märkischen Kreises beeinflusst die Planung der Jubiläumsfeier im kommenden Jahr.

Schalksmühle - Man soll die Feste feiern, wie sie fallen. Im kommenden Jahr fallen jedoch gleich zwei große Feste auf einen sehr engen Zeitraum – zum einen das Gemeindefest zum 50-jährigen Jubiläum der Gemeinde Schalksmühle, zum anderen das Autofreie Volmetal.

Ob und wie gefeiert werden soll, diskutierten die Mitglieder des Kulturausschusses am Montag. Auf der Agenda stand auch das Winterfest. 

Vor Kurzem erreichte die Verwaltung eine E-Mail des Märkischen Kreises, in der eine erneute Auflage des Autofreien Volmetals für 2019 angekündigt wurde. Voraussichtlich wird diese Veranstaltung jedoch genau auf den Zeitraum fallen, in dem das Gemeindefest zum 50. Jubiläum Schalksmühles stattfinden soll. „Wir müssen schauen, wie wir die Termine koordinieren können“, sagte Anja Wolf, Fachbereichsleiterin Bürgerdienste. 

Da sowohl für die Veranstaltung des Märkischen Kreises als auch für die Jubiläumsfeier die Vereine eingebunden werden sollen, sei es fraglich, ob diese zwei große Feste an zwei aufeinanderfolgenden Wochenenden stemmen könnten. 

„In der Verwaltung gab es bereits die Überlegung, beide Feste zusammen zu legen und das Autofreie Volmetal, das ja nur an einem Sonntag stattfindet, in das Gemeindefest einzugliedern“, sagte Bürgermeister Jörg Schönenberg. Dann bestünde jedoch die Gefahr, dass der Hintergrund des Gemeindefests, die Gründung der Gemeinde Schalksmühle im Rahmen der kommunalen Gebietsreform 1969, in Vergessenheit geraten könnte, merkten einige Mitglieder des Ausschusses an. 

Ebenso stand eine Verschiebung der Jubiläumsfeier in den Herbst im Raum – diese könnte sich laut Anja Wolf jedoch als schwierig gestalten. „Der Terminkalender für 2019 ist schon ziemlich voll. Die Ferien enden am 27. August. Bis dahin finden unter anderem zwei Kinoveranstaltungen und die 150-Jahr-Feier der Feuerwehr statt“, sagte Wolf. 

Auch im September seien bereits einige Termine belegt. „Das würde nicht ganz leicht werden, einen Termin nach den Ferien zu finden“, fügte Wolf hinzu. 

Bernd Müller, Ausschussvorsitzender, schlug vor, auch über die Art und Weise des Gemeindefestes nachzudenken: „Muss das denn immer ein Abklatsch einer Kirmes sein?“ Gemeinsam beschlossen die Mitglieder des Ausschusses, einen Workshop zur Planung ins Leben zu rufen. Dem Winterfest will der Ausschuss eine zweite Chance geben. Dessen Durchführung wurde in die Ratsvorlage zur Abstimmung aufgenommen.

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