Baubeginn in Stallhaus

Bald rollen die Bagger in Stallhaus - Projekt Neubaugebiet geht los

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Das Neubaugebiet Stallhaus bietet einen idyllischen Ausblick.

Schalksmühle - Der Baustart für das geplante Neubaugebiet am Westrand des Ortsteils Stallhaus rückt näher. Die Ausschreibung hat für die Gemeindeverwaltung ein „zufriedenstellendes Ergebnis“ gebracht.

Nach langer Planung und einigen Unstimmigkeiten unter den Beteiligten steht dem Plan, zusätzlichen Wohnraum zur Deckung des bestehenden Bedarfs in Schalksmühle zu schaffen, kaum noch etwas im Wege. „Sobald das Wetter gut ist, kann begonnen werden“, erklärt Ralf Bechtel, Fachbereichsleiter Technisches Bauamt. Er geht davon aus, dass im Zeitraum März/April die Bagger in Stallhaus rollen werden. 

Die Höhe des Angebots habe gestimmt, deshalb wurde der Firma Straßen und Tiefbau GmbH aus Kirchhundem der Auftrag zur Erschließung des Areals erteilt, teilt das Bauamt mit. Sie soll die nötigen Straßen- und auch Kanalarbeiten durchführen. Im Laufe des Sommers werden die vorbereitenden Maßnahmen dann voraussichtlich abgeschlossen. Die Vermarktung der insgesamt 35 Baugrundstücke verläuft parallel dazu. 

Bau der ersten Häuser Ende 2019

Der Bau der ersten Häuser ist für Ende 2019 geplant. Das Wohngebiet habe eine hohe Wohnqualität und eine gute Einbindung in die umgebende Landschaft, so ist es in der Begründung zum Bebauungsplan der Gemeinde zu lesen. Überwiegend sollen dort Einfamilienhäusern entstehen. Auch eine größere Baufläche wird angeboten, auf der kleinere Mehrfamilienhäuser errichtet werden können. 

Die Größe der einzelnen Grundstücke liegt bei rund 500 Quadratmetern. Die Erschließung der neuen Wohnbebauung erfolge über zwei bestehende Anschlüsse von der Straße Stallhaus in Form einer Spange und einem kleinen Stich für den nördlichen Teil des Planungsgebietes, heißt es in der Begründung weiter. Die Ortsmitte von Schalksmühle liegt über die Waldesruh und Klagebach nur rund fünf Fahrminuten entfernt. Zur Autobahn 45 gelangt man über die Straße Ramsloh und die Heedfelder Straße ebenfalls in nur wenigen Minuten. 

Bedenken zum Verkehrsaufkommen

Bereits im Vorfeld äußerten einige Anwohner Bedenken, dass durch das neue Wohngebiet das Verkehrsaufkommen innerhalb der Siedlung ansteigen könnte. Untersuchungen der Gemeinde vor Ort sind aber zu dem Schluss kommen, dass die Steigerung des Durchgangsverkehrs nicht so hoch ausfallen werde. Der Hauptanteil des Durchgangsverkehrs, etwa 60 Prozent, werde durch das Gewerbegebiet Ramsloh verursacht. 

Ein weiteres Diskussionsthema war die Vergabe der Baugrundstücke. So beschloss der Gemeinderat Mitte Dezember 2018 Vergabekriterien für die Flächen im Neubaugebiet Stallhaus. Es ist ein mehrstufiges Losverfahren vorgesehen, das auch Kinder sowie Wohnsitz und Arbeitsort in Schalksmühle berücksichtigt. Geplant war ursprünglich ein Punktesystem, doch die Ratsfraktionen einigten sich mit der Verwaltung letztendlich auf die Alternativlösung. 

Werbung für Verkauf der Grundstücke

Ideale Infrastruktur für Familien mit Kindern, Kindergärten fußläufig erreichbar, ein attraktiver Spielplatz: Mit diesen Schlagworten bewirbt die Gemeinde auf ihrer Internetseite den Verkauf der Grundstücke. Auch die gute Anbindung durch die Linie 87 des Öffentlichen Nahverkehrs (MVG) zur Grundschule Spormecke und zum Schulzentrum am Löh mit der Primusschule und der Schwimmhalle werden als Argumente für das Gebiet aufgeführt. Neben zahlreichen Informationen, unter andrem in Form eines kurzen Videoclips, bietet die Gemeinde im Internet auch ein Online-Formular an, mit dem man sich um einen Bauplatz bewerben kann.

Die Informationen zum geplanten Neubaugebiet Stallhaus gibt es hier.

Alles zum Neubaugebiet Stallhaus

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