Ausschreibung für Breitbandausbau in Schalksmühle wird vorbereitet

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Der Breitbandausbau im Märkischen Kreis soll über Glasfaserkabel bis zu den Kabelverzweigern in den Straßen erfolgen.

Schalksmühle - Rechtzeitig vor Ablauf der Frist für den dritten Förderaufruf des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) Ende Oktober hatte der Märkische Kreis im Auftrag aller Kommunen den Antrag auf Bundesförderung des Breitbandausbaus bisher unterversorgter Wohngebiete im gesamten Kreisgebiet in Berlin eingereicht.

Wie hoch die Fördersumme letztlich sein wird, gerechnet wird mit einem zweistelligen Millionenbetrag für das Kreisgebiet, steht erst nach Ablauf des Ausschreibungsverfahrens für den Ausbau fest. Dieses wird durch die Telekommunikationsgesellschaft (TKG) Südwestfalen, die bekanntlich die Planungen und vorbereitenden Arbeiten für alle Kreiskommunen durchführt, vorbereitet.

Gefördert werden die über das Modell der Wirtschaftlichkeitslücke entstehenden Ausbaukosten zu maximal 90 Prozent von Bund und Land, den verbleibenden Rest müssen die Kommunen als Eigenleistung aufbringen.

„Nachdem das Interessenbekundungsverfahren im vergangenen Jahr abgeschlossen worden ist, lässt sich sagen, dass der vorläufige Eigenanteil für Schalksmühle bei rund 100 000 Euro liegt. Die Wirtschaftlichkeitslücke beträgt damit etwa eine Millionen Euro. Der eigentliche Ausbau ist noch einmal um ein Vielfaches teurer“, sagt Oliver Emmerichs, Fachbereichsleiter Bauverwaltung der Gemeinde Schalksmühle.

Die Ausschreibung erfolgt für den gesamten Kreis, unterteilt in Lose für jede Kommune. Ziel nach Abschluss des Breitbandausbaus ist es, in Schalksmühle eine 90-prozentige Abdeckung mit schnellem Internet von mindestens 50 Mbit/s zu erreichen.

Technisch soll der Breitbandausbau über Glasfaserkabel bis zum Kabelverzweiger in der Straße, nicht aber bis in die einzelnen Häuser hinein erfolgen, weil dies die Höhe der Fördermittel deutlich übersteigen würde. Von den Kabelverzweigern aus werden die Haushalte also weiterhin über Kupferkabel versorgt, die Übertragungsgeschwindigkeit wird im Vergleich zur bisherigen Versorgung aber deutlich verbessert.

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