Ausblick auf das Jahr 2011 mit Pfarrerin Doris Korte

SCHALKSMÜHLE  – Einen Blick auf die Ereignisse und Veranstaltungen des Jahres 2010 hatte Pfarrerin Doris Korte bereits im Rahmen des Silvestergottesdienstes geworfen. So konnte Korte gestern Vormittag beim Neujahrsempfang im evangelischen Gemeindehaus Heedfeld einen Ausblick auf die kommenden Monate wagen. Sie tat dies wie gewohnt mit viel Pfiff und Humor.

„Ich habe beim Blättern im christlichen Jahrbuch „Anno Domini“ festgestellt, wie kurzlebig Erinnerungen sind“, leitete Korte ihren Überblick auf wichtige weltgeschichtliche Ereignisse ein, die sich in den kommenden zwölf Monaten jähren. Die Challenger-Katastrophe, bei der am 28. Januar 1986, nur 73 Sekunden nach dem Start, die amerikanische Raumfähre in rund 15 Kilometern Höhe zerbrach, war der bis dahin schwerste Unfall in der Raumfahrtgeschichte der USA. Sieben Astronauten starben. „Mir war nicht bewusst, dass dieses Ereignis schon ein Vierteljahrhundert zurückliegt“, erklärte Korte und erntete für diese Beobachtung viel Zustimmung. Ähnlich erging es den Gemeindegliedern auch mit der Rückschau auf das Atomunglück in Tschernobyl und die erste „Cebit“-Computermesse in Hannover, die 1986 stattfand. „Damals haben meine Kollegin Bettina vom Brocke und ich noch gesagt: „‚Bis die Computer in allen Büros stehen, sind wir längst in Rente gegangen. Da haben wir uns komplett geirrt, Bettina“, lachte Doris Korte und fuhr in ihren Ausführungen humorig fort.

Natürlich vergaß sie nicht, auch auf anstehende Veranstaltungen in der eigenen Gemeinde hinzuweisen, die für das laufende Jahr geplant sind. Auf dem Programm stehen neben Gottesdiensten und Festen viele musikalische Höhepunkte. Den ersten wird im Rahmen der Reihe „Die kleine Musik“ Hajo Hoffmann mit seinem Programm „Mandovokale: Licht und Schatten“ gestalten.

Ein ganz besonderes Schmankerl hat Doris Korte für den Sommer in Planung. „Ich möchte das Akkordeonorchester Hagen-Hohenlimburg in meinen Garten einladen. Ich stelle mir das lauschig vor – ein Serenadenabend unter Bäumen“, hofft die Pfarrerin auf einen positiven Entscheid der Musiker.

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