Auch Schulausschuss für Konsolidierungsgespräche

Schalksmühle - Der Bau- und Planungsausschuss hat es vorgemacht, die Mitglieder des Ausschusses für Kinder, Jugend und Schule zogen am Dienstagnachmittag nach: Sie stimmten ohne große Diskussion den von der Verwaltung vorgelegten Haushaltsansätzen in Bezug auf Schulen, Kindergärten sowie der Kinder- und Jugendarbeit zu.

Gleichzeitig schlossen sie sich dem Votum des anderen Ausschusses an, nach der Verabschiedung des Haushaltes fraktionsübergreifend Gespräche über mögliche Einsparungen zu führen.

Kämmerer Reinhard Voss hatte als Entscheidungshilfe die konkrete Formulierung aus dem Protokoll des Bau- und Planungsausschusses vorgelegt: „Der Ausschuss spricht sich dafür aus, dass nach der Beschlussfassung über den Haushalt Beratungen über eine nachhaltige Haushaltskonsolidierung durch Reduzierungen auf der Aufwandseite unter Berücksichtigung der sich daraus ergebenden Konsequenzen aufgenommen werden.“

Konkret heißt das, wie bereits berichtet, dass die Schalksmühler Politiker nach der Verabschiedung des Haushaltes gemeinsam mit den Mitarbeitern der Verwaltung schauen wollen, wo es in dem fast 550 Seiten starken Werk noch Stellschrauben für Einsparungen gibt, die dann auch nach außen vertreten werden müssen. Dabei gehe es nicht darum, Maßnahmen vielleicht einfach nur zu verschieben, sondern darum „nachhaltig zu sparen“, um das Defizit dauerhaft zu reduzieren, betonte Bürgermeister Jörg Schönenberg.

Zuvor wurden die Haushaltsansätze für den Bereich Kinder. Jugend und Schule im einzelnen besprochen. Wo es gefordert war, lieferte Voss Erläuterungen zu Veränderungen der ursprünglichen Haushaltsansätze. Beispielsweise werden für die bauliche Unterhaltung der Grundschule Spormecke 15  000 Euro anstelle der vorgesehen 6000 Euro für die nächsten Jahre eingeplant. Als Gründe dafür verwies Ralf Bechtel vom Fachbereich Planen und Bauen auf Ortsbesichtigungen, die einige notwendige Maßnahmen an dem historischen Gebäude aufgezeigt hätten. Aktuell gehe es um die Sicherheit im Treppenhaus und die Warmwasserversorgung in der Turnhalle. - Von Bettina Görlitzer

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