Viele Veranstaltungen

Auch Schalksmühle feiert das Lutherjahr

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Schon zu verschiedenen Gelegenheiten haben sich Sänger und Sängerinnen in der Evangelischen Kirchengemeinden Schalksmühle-Dahlerbrück zu einem Projektchor zusammengefunden – das soll auch im Lutherjahr wieder passieren.

Schalksmühle - Mit dem berühmten Thesenanschlag von Wittenberg, der als Beginn der Reformation gilt, veränderte Martin Luther die Welt für immer. Alljährlich erinnert der Reformationstag an dieses für die evangelische Kirche so bedeutsame, identitätsstiftende Ereignis, das sich 2017 zum 500. Mal jährt.

Der Evangelische Kirchenkreis Lüdenscheid-Plettenberg würdigt das Reformationsjubiläum übers Jahr hinweg mit vielfältigen Veranstaltungen. In Schalksmühle erinnern Gottesdienste, Kabarett, Konzerte, Vortragsveranstaltungen und vieles mehr an den Reformator und den von ihm in Gang gesetzten kirchlichen und gesellschaftlichen Prozess.

Mit „Kabarett aus Kirche und anderen Provinzen“ ist der Theologieprofessor und Kabarettist Okko Herlyn am Freitag, 19. Mai, in der Heedfelder Kirche zu Gast. „Hier stehe ich, ich kann auch anders“ in Anspielung auf die berühmten, auf dem Reichstag zu Worms gesprochenen Luther-Worte „Hier stehe ich und kann nicht anders!“ lautet der Titel seines bissig-amüsanten Programms. Eine temporeiche Collage aus Szenen und Songs, mal ironisch, mal poetisch, manchmal auch nahe an der Stammtischkante, verbirgt sich hinter seinen kurzweiligen Betrachtungen zu Luther und kirchlichem Leben allgemein.

Luther-Familienkonzert in Heedfeld

Ein Konzertprogramm für die ganze Familie bringt der christliche Liedermacher Jörg Sollbach aus Siegen am Sonntag, 25. Juni, zu seinem Auftritt in der Heedfelder Kirche mit. In Vortragsstücken und Liedern zum Mitsingen nähert sich der Texter und Songpoet, der mit seinen Programmen in ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz unterwegs ist, der Reformation und dem Reformator an. Sogar Luther selbst, das verspricht er, schaut beim „Luther“-Familienkonzert vorbei.

In der Schalksmühler Erlöserkirche, die im kommenden Jahr ihren 125. Geburtstag feiert, steht ein Orgel- und Chorkonzert am 1. Mai im Zeichen der Reformation und des Luther-Jahrs. Zu Gast ist die aus Schalksmühle stammende Konzertorganistin Kerstin Petersen, die seit 2000 als freischaffende Künstlerin tätig ist und seit 2010 in Hamburg lebt. Zu ihren Repertoireschwerpunkten gehören unter anderem innovative Konzertprojekte für Orgel, Akkordeon, Schlagzeug, Literatur und Filmmedien. Beim Konzert in der Erlöserkirche wird sie reformatorisch geprägte Werke interpretieren. Mit Luther-Anekdoten und anderen Textbeiträgen bereichert ihr Ehemann Nils Petersen das Programm. Abgerundet wird das Konzert durch reformatorisches Liedgut, das ein Projektchor unter Leitung von Marlies Plaßmann präsentiert.

Die „Reformation in Westfalen“

Nach den Sommerferien referiert der Kirchenhistoriker Prof. Dr. Jürgen Kampmann aus Tübingen am 26. September im Gemeindezentrum Erlöserkirche über die Ausbreitung der reformatorischen Bewegung in Westfalen und die treibenden Kräfte, die dahinter standen. Von 2002 bis 2006 war der gebürtige Herforder Leiter des Instituts für Westfälische Kirchengeschichte an der Evangelisch-Theologischen Fakultät Münster. „Reformation in Westfalen“ ist der Abend überschrieben.

In Kooperation mit dem CVJM veranstaltet die evangelische Kirchengemeinde Schalksmühle-Dahlerbrück zudem in den Herbstferien Lego-Tage im Zeichen der Reformation. Vom 2. bis 5. November sind Kinder eingeladen, sich im Gemeindezentrum an der Worthstraße spielerisch mit Glaubensthemen, Personen und Ereignissen der Reformation auseinanderzusetzen. Die Lego-Stadt, die in diesem Zusammenhang gebaut wird, soll der Gemeinde in einem Gottesdienst vorgestellt werden.

Daneben zieht sich das Thema Reformation 2017 durch die Kreise der Gemeinden. Um „Teresa von Avila und Martin Luther – Reformator und Reformatorin des christlichen Glaubens“ geht es beispielsweise am 16. Mai beim Frauenabendkreis der evangelischen Frauenhilfe Schalksmühle-Dahlerbrück mit Pfarrer Dirk Pollmann. Anliegen der Reformation wie die Heilige Schrift als Norm für Leben und Lehre oder Christus als einziger Heilsmittler kommen zudem bei „Bibelsonntagen“ in den Gottesdiensten zur Sprache.

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