Mit Steinen aus der Volme Skulpturen geschaffen

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Klaus Baumann (links), Bürgermeister der Hansestadt Breckerfeld, zeigte sich hocherfreut über die Initiative von Iris Kamp und Emanuel P. Napierala, Kunst an die Glörtalsperre zu bringen.

Schalksmühle - Für die Kunst – Skulpturen aus Flusssteinen und Malerei in Acryl – öffnete das Haus Glörtal an der Glörtalsperre am Samstag seine Pforten. Mit ihren Arbeiten machten die beiden Künstler Iris Kamp und Emanuel P. Napierala von der Galerie „volme-art“ den Restaurantbesuch zu einem besonderen Erlebnis.

Neben den „schwergewichtigen“ Objekten Napieralas, aus Steinen aus der Volme geschaffen, und den meditativen Gemälden von Iris Kamp (siriart) waren 70 zum Fotowettbewerb „See-Impressionen“ eingereichte Arbeiten passionierter Hobbyfotografen ein weiterer Hingucker der gut besuchten Tagesausstellung. Stimmungsvolle Landschaftsaufnahmen, die den See im Wandel der Jahreszeiten und ähnlich schöne Motive zeigten, waren zu sehen.

An Ort und Stelle nahm eine vierköpfige Jury – bestehend aus den beiden Künstlern Iris Kamp und Emanuel P. Napierala, dem Fotografen Arne Machel und Pächter Jürgen Langendorf – die Prämierung der Bilder vor. Die drei schönsten Fotografien belohnte die Jury mit attraktiven Preisen.

An Christian Lessmann aus Hagen ging der erste Preis, ein Restaurant-Gutschein des Hauses Glörtal im Wert von 50 Euro. Einen gerahmten Druck von Iris Kamp nahm Wendy Weber – gleichfalls aus Hagen – mit nach Haus. Eine CD zum Thema Fotografie war den Juroren die gelungene Aufnahme von Pia Lewe wert.

Hocherfreut zeigte sich Klaus Baumann, Bürgermeister der Hansestadt Breckerfeld, über die Initiative des Künstlerpaares Kamp/Napierala, Kunst an die Glörtalsperre zu bringen. „Meines Wissens ist es die erste Ausstellung, die hier läuft“, so Baumann. „Ich finde die Idee einer Ausstellung sehr gut.“ Auch auf die Freizeitschwerpunkt Glörtalsperre GmbH, die als Träger für die Unterhaltung und Weiterentwicklung der beliebten Ausflugsregion gegründet wurde, kam er in diesem Zusammenhang zu sprechen.

Pläne, am Haus Glörtal einen Skulpturengarten zu errichten, liegen bereits vor. Innerhalb der nächsten Monate wollen Iris Kamp und Emanuel P. Napierala ihr Vorhaben realisieren. Auf dem Kiesplatz unterhalb des Parkplatzes soll der Skulpturengarten entstehen. In Jürgen Langendorf haben die beiden Künstler einen offenen Ansprechpartner für ihre Ideen gefunden.

Zu Reisen in die Vergangenheit und in die Tiefe der Seele luden die ursprünglichen, aus Steinen der Volme geformten Skulpturen und die meditativen Gemälde des Paares ein. Zu den dunklen, vom Wasser im Lauf der Zeit glattgeschliffenen Steinen, unter Napieralas geschickten Händen zu Kunstwerken aufbereitet, standen die abstrakten Arbeiten von Iris Kamp in reizvollem Kontrast. „Wenn ich male, bin ich in meiner meditativen, geistigen Welt“, so die Künstlerin, für die die Glörtalsperre ein spiritueller Ort ist. „Aus der Tiefe entsteht das Bild.“ Wassergeister vermeint das Auge in blau schimmernden Wasserwelten auszumachen. Engelsgestalten verweisen auf die jenseitige Welt. In bunten, leuchtend farbigen Bildern drücken sich Freude und Lebenskraft aus.

Monika Salzmann

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