Konjunktur verzögert Arbeiten an Primusschule

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Mehrere Monate Verzögerung haben die Bauarbeiten an der Primusschule. Die Gestaltung der Außenanlage verschiebt sich bereits jetzt auf das kommende Jahr.

Schalksmühle - Die Arbeiten an der Primusschule werden bekanntlich deutlich länger dauern als geplant. Das verantwortliche Planer-Büro „fun“ stand nun am Montag im Bau- und Planungsausschuss Rede und Antwort. Ein Vertreter erklärte dort, wie es zu dem Verzug gekommen ist.

Bereits im Vorfeld der Sitzung sollte geklärt werden, warum die Arbeiten an der Schule nicht vorankommen. Doch entsprechende Aussagen konnte das Büro erst jetzt abgeben. Um mehrere Monate wird sich die Fertigstellung der Arbeiten in den alten Mensa-Räumen verzögern, gab Architekt Christoph Feld bekannt. Auch die Gestaltung der Außenanlagen wird nicht bis zum Schuljahresbeginn 2018/19 abgeschlossen sein.

Erläuterung für Verzögerung 

Warum es zu der massiven Verzögerung gekommen ist, versuchte der Planer in der Sitzung zu erläutern. „Nach dem Beginn im Sommer 2016 kam uns zunächst die Schadstoffsanierung dazwischen. Diese dauerte doppelt so lange wie geplant. Das hat den eigentlichen Abbruch verzögert. Damals hatten wir schon sechs Wochen Verzug“, so Christoph Feld. Mit den Tiefbauarbeiten sollte im Herbst angefangen werden. Doch die Planung sei damals schon zum Scheitern verurteilt gewesen. Durch das schlechte Wetter im Januar und Februar erhöhte sich die Verzögerung auf zwei Monate. „Das sind Rahmenbedingungen, die wir nicht beeinflussen können.“ 

Mittlerweile sind drei von vier Bauabschnitten fertiggestellt. Nur bei der Umgestaltung der alten Mensa stellen sich erneut Probleme ein. „Die Konjunktur im Baugewerbe hat in erschreckendem Maße die Preise erhöht. Deshalb wurden die Ausschreibungen zurückgezogen. Das war einfach zu teuer.“ Der Planer prognostiziert, dass Anfang September eine neue Ausschreibung veröffentlicht wird. 

Optimismus bei den Planern 

Auf die Frage von Dietmar Dassler (FDP), was den Planer so optimistisch mache, dass die neuen Angebote günstiger werden, antwortete Christoph Feld: „Der Herbst ist ein unattraktiver Zeitraum für die Baufirmen.“ Ob diese Strategie aufgeht, bleibe aber abzuwarten. „Die Erfahrung aus aktuellen Ausschreibungen zeigt, dass kein Licht am Tunnel zu sehen ist. Wir müssen völlig neu denken“, sagt Oliver Emmerichs, Leiter der Bauverwaltung.

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