Dahlerbrück

Planungen für Glörpark-Neugestaltung werden konkreter

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Der Glörpark in Dahlerbrück wird von der Bevölkerung derzeit kaum genutzt.

Dahlerbrück - Die Planungen für die Neugestaltung des Glörparks in Dahlerbrück kommen weiter voran. Nach einer Bürgerversammlung Ende September zur Ideensammlung beschäftigten sich in dieser Woche die Mitglieder des Arbeitskreises Demografie noch einmal eingehend mit den Vorschlägen und versuchten diese zu strukturieren.

Die Dahlerbrücker hatten sich beim Ideen-Workshop für eine Begradigung des Parks ausgesprochen und können sich dort zukünftig unter anderem einen Veranstaltungsplatz mit Anbindung an den Fluss, Angebote für die Jugend und aus dem Erlebnisbereich sowie neue Spielgeräte vorstellen.

„Wir haben uns alle Vorschläge erneut angeschaut und sind immer noch der Meinung, dass richtig viele gute Ideen dabei sind, die es verdienen weiter verfolgt zu werden“, sagt Jochen Bernsdorf, Mitglied des Arbeitskreises und Initiator der Glörpark-Neugestaltung. Ziel des Treffens sei es gewesen, die Vorschläge zu clustern, um diese anschließend zu verschiedenen Themenfeldern zusammenzufassen. „Einiges passt wirklich gut zusammen. So wird immer wieder die Öffnung der Anlage zur Volme gewünscht und auch vernünftige Verweilmöglichkeiten sollen geschaffen werden“, erklärt Bernsdorf. Überlegt worden sei auch die vielen von Jugendlichen und für Jugendliche eingereichten Vorschläge gesondert zu behandeln. „Vielleicht stellen wir ein Projekt im Projekt auf die Beine, das sich nur um die Jugend dreht“, kündigt Bernsdorf an.

Um mit den Dahlerbrückern abzustimmen, wie die Neugestaltung des Glörparks nun konkret aussehen könnte, soll es im neuen Jahr in der zweiten oder dritten Januar-Woche einen zweiten Workshop geben. „Dazu laden wir alle Teilnehmer der ersten Runde wieder ein, werden in den nächsten Tagen aber auch noch mit jedem persönlich Kontakt aufnehmen“, verspricht Bernsdorf und ergänzt: „Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir einen Park hinbekommen, in dem sich die Dahlerbrücker wohlfühlen werden.“

Finanzierung durch Leader-Mittel

Finanziert werden sollen die Baumaßnahmen im Park mit Mitteln aus dem Leader-Förderprogramm für ländliche Regionen. In den nächsten Jahren bis 2022 erhalten die vier „Oben-an-der-Volme“-Kommunen Meinerzhagen, Halver, Kierspe und Schalksmühle insgesamt 2,3 Millionen Euro aus dem Leadertopf. Ein Viertel davon entfällt auf Schalksmühle.

„Wenn ich auf die Vorschläge schaue, sollte eine Förderfähigkeit durch Leader gegeben sein“, sagt Bernsdorf. Projekte, die gefördert werden, müssen sich laut Leader-Richtlinien einem der Handlungsfelder „Starke Kinder – starke Region“, „Naherholung/Tourismus“ oder „Lebenswertes Dorf“ zuordnen lassen.

„Wann wir mit der Umgestaltung wirklich beginnen können. Lässt sich derzeit allerdings noch nicht abschätzen“, sagt Bernsdorf.

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