Baustelle Schnurrenplatz

Schnurrenplatz nimmt Form an - so geht es mit den Arbeiten weiter

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Die Umgestaltung des Schnurrenplatzes schreitet voran. Bereits zu erkennen ist unter anderem die teilweise gepflasterte Parkfläche im hinteren Teil des Areals.

Schalksmühle - Im Zuge seiner Umgestaltung nimmt der Schnurrenplatz weiter Form an. Trotz der hohen Temperaturen waren die Mitarbeiter der ausführenden Baufirma in den vergangenen Wochen vor Ort und haben viele Handgriffe durchgeführt.

Aus dem Schalksmühler Rathaus kommt eine positive Nachricht zu der Maßnahme. Man sei am Schnurrenplatz im Zeitplan, sagt Oliver Emmerichs, Leiter der Bauverwaltung. 

Was das genau bedeutet, erklärt sein Kollege Peer Heinzer. Man arbeite sich auf dem Platz quasi von hinten nach vorne durch, so der Leiter des Gemeindebauhofes. So habe man bereits damit begonnen, den hinteren Teil des Areals, wo die Park-and-Ride-Plätze entstehen sollen, auszukoffern und auf den Oberflächen sogenanntes Verbundpflaster zu verlegen. 

Der Behelfsweg, den Fußgänger derzeit benutzen müssen, um zum Bahnhof zu gelangen, soll zurückgebaut werden. Dann soll die Querung des Platzes wieder möglich sein.

Für dieses hatten sich die Verantwortlichen im Vorfeld aus Kostengründen und nach einem Hinweis der Deutschen Bahn AG entschieden, da sich diese eine eventuelle Wiederinbetriebnahme des zweiten Gleises vorbehält. Sollte dies der Fall sein, dann sei das verwendete Material bei einem Rückbau leichter zu entfernen, so die Begründung der Entscheidungsträger. 

Anfang Oktober wieder normaler Fußweg

Zudem seien teilweise für die Zufahrtswege bereits die Tragschichten asphaltiert worden. Diese Arbeiten sollen nun schrittweise bis zum vorderen Teil des Platzes vorangetrieben werden. Anfang Oktober, so der Plan der Verantwortlichen soll der Notfußweg entlang der Bahngleise abgebaut und die Querung des Schnurrenplatzes auf normalen Wege wieder möglich sein. 

Die Personenunterführung, die unter den Bahngleisen zur Bahnhofstraße führen soll, ist bereits in Arbeit. Nun wartet man auf die Lieferung der Treppensteine.

Im Vorfeld wurde bekannt, dass für die Entwässerung der Platzfläche und Fahrbahn die Verlegung einer neuen Kanalleitung erforderlich wird, an die dann auch das vorhandene WC-Gebäude neu angeschlossen werden soll. Die entsprechenden Tiefbauarbeiten erfolgen bereits, so der Gemeindemitarbeiter. Der entsprechende Kanal werde an die Vorflut unter der Worthstraße angeschlossen. 

Für die Rampenanlage, die später einen barrierefreien Zugang ermöglichen soll, wurden Stützwerke gesetzt.

In einem späteren Schritt sollen dann auch die ursprünglich zunächst nicht vorgesehene Ver- und Entsorgungsstation für Wohnmobile mit hergestellt werden. Gedacht ist diese als Kombistation zur Entsorgung von Chemietoiletten und Grauwasser sowie Entnahmemöglichkeit von Frischwasser gegen Gebühr, die seitlich am vorhandenen WC-Gebäude errichtet werden soll. Derzeit laufen außerdem erste Arbeiten an der Rampenanlage, benötigte Stützwerke wurden bereits eingesetzt. 

Ende September soll dort vermehr gearbeitet werden. Nun warte man auf die Anlieferung der Treppenstufen für die Personenunterführung. In einem weiteren Schritt soll eine Treppe zur Wortstraße entstehen.

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