Ausschuss tagt

Arbeiten an Primusschule dauern deutlich länger als geplant

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Gemeinsam mit dem Bürgermeister (nicht im Bild) stand Anja Wolf den Ausschuss-Mitgliedern Rede und Antwort.

Schalksmühle - Gerade einmal 39 Minuten dauerte am Mittwoch der öffentliche Teil des Ausschusses für Kinder, Jugend und Schule. Dabei stand eigentlich ein Aufreger-Thema an: Die Arbeiten an der Primusschule werden deutlich länger dauern als geplant. Die zuständige Architektin vom Planer-Büro „fun“, die Antworten hätte geben können, fehlte allerdings.

Mit kurzer Verzögerung begann die Sitzung im Ratssaal. Die Stimmung der Anwesenden war gut – warum auch nicht? Schließlich stand direkt zu Anfang ein erfreulicher Punkt auf der Tagesordnung. Die Arbeiterwohlfahrt (Awo) wurde als erfahrener neuer Träger des Offenen Ganztags (OGS) an der Primusschule vorgestellt (wir berichteten). 

Wenig Konkretes

Dazu begrüßten die Ausschuss-Mitglieder Susanne Berndt von der Awo. Sie erklärte mit Astrid Bangert, neue Schulleiterin, wie die Betreuung aussehen soll.

Viel Konkretes konnten allerdings beide nicht nennen: Die konzeptionelle Ausarbeitung ist noch im Gange. Dafür sei unter anderem der Besuch einer Schule in Bonn geplant. Dort wollen sich die Verantwortlichen das Betreuungs-Konzept angucken. 

Guido Pahde (SPD) merkte abschließend an: „Ich unterstelle jetzt einfach einmal, dass das so gut klappt wie an der Grundschule Spormecke (dort ist die Awo ebenfalls OGS-Träger) und wünsche ihnen viel Erfolg.“ 

Schlechte Nachrichten an der Primusschule 

Weniger erfreulich war dann das Thema Umbau an der Primusschule. Um mehrere Monate wird sich die Fertigstellung der Arbeiten in den alten Mensa-Räumen verzögern. Und auch die Gestaltung der Außenanlagen wird nicht bis zum Schuljahresbeginn 2018/19 abgeschlossen sein. 

Eine schlechte Nachricht für die Schulleitung und für die Verantwortlichen der Kultur. Denn momentan ist das Lehrerzimmer provisorisch in einem Bühnenraum des Pädagogischen Zentrums untergebracht. Und dieser Raum wird für Kulturveranstaltungen gebraucht. 

Keine Antwort auf die entscheidende Frage

Die entscheidende Frage, warum es zu dieser erheblichen Verzögerung kommt, konnte nicht abschließend geklärt werden. Anja Wolf, Fachbereichsleiterin für Bildung, Kultur und Sport, teilte mit, dass das zuständige Architekten-Büro für die Sitzung abgesagt habe. 

Schon in der Vorlage hatte sie angekündigt, dass die Architektin „möglicherweise“ erst am nächsten Bauausschuss am 25. Juni teilnehmen könne. 

Probleme bei Ausschreibung

Und so versuchte die Verwaltung die Fragen der Anwesenden zu beantworten. Probleme bei der Ausschreibung hätten den Beginn der Arbeiten mindestens um drei Monate verzögert. 

Denn lediglich ein Handwerksbetrieb hatte sich für den Auftrag beworben. Und dieser habe „100 Prozent mehr verlangt“ als veranschlagt gewesen sei. Also habe man neu ausschreiben müssen. 

Ob beispielsweise im zweiten Bauabschnitt weniger zielstrebig gearbeitet wurde, müsse nun das Architektenbüro am 25. Juni beantworten. Auf Nachfrage unserer Redaktion sagte Wolf, dass es durch die Verzögerung zumindest keine erheblichen Mehrkosten gebe.

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