Arbeiten zur Illuminierung des Volmeparks laufen

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Mitarbeiter der Firma Jende aus Lüdenscheid begannen gestern mit den Fräsarbeiten für die Nut am Wasserspielplatz. Diese sollen noch bis einschließlich Donnerstag dauern. Künstlerin Diana Ramaekers schaute dabei genau zu.

Schalksmühle - Zum Start in die dunklere Jahreszeit wird es heller im Volmepark: Seit Montag laufen die Arbeiten zur Montage der Lichtinstallationen, die bis Ende nächster Woche dauern sollen.

Einschränkungen in der Parknutzung werde es in dieser Zeit laut Ralf Bechtel, Fachbereichsleiter technisches Bauamt, nahezu keine geben. Eine Ausnahme stellt der Wasserspielplatz dar. Dort ließen Mitarbeiter des Bauhofes zum Wochenstart das Wasser ab. „Um die Anlage winterfest zu machen, hätten wir dies in Kürze ohnehin erledigen müssen. Jetzt sind wir wegen der anstehenden Arbeiten etwas früher dran“, sagt Bechtel.

Nut für Lichtschienen wird gefräst

Seit Dienstag und noch bis einschließlich Donnerstag fräst die Fachfirma Jende aus Lüdenscheid eine Nut in die Betonwanne, in die anschließend die LED-Lichtschienen eingebaut werden sollen. „Direkt im Anschluss folgen die Arbeiten für die weiteren Lichtinstallationen“, sagt Bechtel. So wird die Sitzstufenanlage im Bereich der Volme an der rechten Seite zur Brücke hin mit Lichtstreifen versehen. Zudem wird im Bereich der beiden Parkeingänge jeweils ein Lichtbogen installiert. Diese sollen die Aufmerksamkeit von Parkbesuchern und Autofahrern erregen. Die Metallbögen werden rund drei Meter hoch und ebenfalls mit LED-Lichtern ausgestattet sein.

Position der Lichtbögen wurde leicht verändert

„Allerdings mussten wir die ursprüngliche Position ein wenig verändern. Schließlich muss gewährleistet sein, dass wir für Arbeiten auch weiterhin mit großen Fahrzeugen in den Park kommen“, erklärt Bechtel, dass die Bögen aus dem unmittelbaren Eingangsbereich etwas weiter nach hinten rücken.

Konzept von Ramaekers wird umgesetzt

Rings um die Betonwanne entsteht eine wenige Zentimeter breite Nut für die LED-Schienen.

Eingebaut werden die Lichtelemente von der niederländischen Firma Rena sowie dem Elektrofachbetrieb Quenzel. Umgesetzt werden Pläne der niederländischen Künstlerin Diana Ramaekers, die im Rahmen des 2013 ausgeschriebenen Regionale-Wettbewerbs „Orte des Lichts“ einen Sonderpreis zur Illuminierung des Volmeparks gewonnen hatte und gestern die Arbeiten persönlich überwachte.

Pläne in politischen Gremien vorgestellt

Ramaekers hatte ihre Pläne Anfang dieses Jahres den politischen Gremien in der Volmegemeinde vorgestellt und war auf breite Zustimmung gestoßen. Ursprünglich sahen die Pläne der Künstlerin auch noch vor, eine grüne Wand aus Wassernebel am Wasserspielplatz zu installieren, sowie die zur Volme gelegene Rückwand der Kegelbahn des „Hotels zur Post“ zu bepflanzen, um dort im zweiten Schritt ein Lichtkunstwerk entstehen zu lassen. In die Begrünung sollten LED-Spots integriert werden, die abends wie Sterne aufblinken.

Umsetzung kostet 70 000 Euro

Diese Ideen werden jedoch nicht verwirklicht, weil sie den Budgetrahmen zur Illuminierung des Parks von 70 000 Euro gerissen hätten. „In Absprache mit der Künstlerin setzen wir die abgespeckte Version um“, erklärt Bechtel. Der Fachbereichsleiter technisches Bauamt erwartet Mitarbeiter von Rena und Quenzel ab Freitag im Volmepark. „Sollte alles gut laufen, könnten die Arbeiten bis Ende nächster Woche abgeschlossen sein“, sagt Bechtel. Im Anschluss sei dann zeitnah eine offizielle Einweihungsfeier der Lichtinstallationen geplant.

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