B 54: Arbeiten zur Hangsicherung vor Abschluss

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Mitarbeiter der Firma Feldhaus treiben die Halterungen für die Stützpfosten in den Boden. An diesen sollen in den kommenden Tagen die Zaunelemente befestigt werden.

Schalksmühle - Seit Ende Juni ist die Bundesstraße 54 im Bereich der Firma Volme-Schmiede (Volmestraße 17) nach einem Steinschlag auf einer Länge von 110 Metern halbseitig gesperrt - ein Ende ist allerdings absehbar

Vielleicht schon Ende nächster Woche kann die mobile Ampelanlage abgebaut werden und der Verkehr wieder störungsfrei fließen, wenn die Maßnahmen zur Felssicherung weiter zügig vorankommen. 

Seit einigen Tagen sind Mitarbeiter der Schmallenberger Firma Feldhaus damit beschäftigt, die Halterungen für die Stützpfosten, an denen in Kürze zwei Meter hohe Zaunelemente aus Drahtgeflecht befestigt werden sollen, in den Boden zu treiben. Die Sicherungsmaßnahmen sollen verhindern, dass in diesem Bereich der B 54 noch einmal Stein und Geröll aus dem Steilhang auf die Straße fällt und Verkehrsteilnehmer gefährdet werden. Um die Zäune aufstellen zu können, war die erforderliche Fläche zuvor bereits gerodet worden. 

Kosten von 90.000 Euro

„In dieser Woche sollen die Stützen eingebracht und anschließend das Drahtgeflecht montiert werden“, sagte eine Mitarbeiterin des Landesbetriebs Straßen.NRW auf Anfrage unserer Zeitung. Die Zäune werden versetzt in bis zu drei Reihen montiert, um wirklich alle Steine und Felsbrocken abfangen zu können. Die Kosten für diese Sicherungsmaßnahme belaufen sich laut Landesbetrieb auf etwa 90 000 Euro. 

Der Steinschlag war Ende Juni festgestellt worden. Um anschließend eine Vollsperrung der viel befahrenen Straße zu vermeiden, ließ Straßen.NRW durch die Straßenmeisterei Herscheid noch am selben Tag mehrere große Container auf der hangnäheren Fahrbahnseite aufstellen. Diese sind mittlerweile wieder abtransportiert worden, um Platz für die hangsichernden Maßnahmen zu schaffen.

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