Hingucker in Dahlerbrück - Glörpark wird das Ortsbild prägen

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Im Glörpark ist bereits viel passiert. Die Verantwortlichen sind mit dem Fortschritt zufrieden. An vielen Stellen, etwa im Bereich an der Glörstraße und am Elektrohäuschen, hat man fast das gewünschte Niveau durch Aufschüttung von Erdreich erreicht.

Dahlerbrück - Deutlich sichtbar ist es nicht, was derzeit im Zuge der Umgestaltung des Glörparks in Dahlerbrück passiert. Doch beim genaueren Hinsehen fallen einige maßgebliche Veränderungen ins Auge.

Das Niveau des Bereichs zwischen Bahnhof und Volme wurde weitestgehend auf Höhe der Straße gebracht. An manchen Stellen fehlen noch 80 bis 90, an anderen Ecken nur noch rund 30 Zentimeter Erdreich. Wenn diese aufgebracht wurden, soll mit der endgültigen Geländeprofilierung begonnen werden, erklärt Ortwin Schmidt, Mitglied der für die Umgestaltung maßgeblich verantwortlichen Bürgerinitiative. „Im vorderen Teil ist eine befestigte Fläche für unterschiedliche Nutzungen geplant. Der Bereich zur Gleisanlage der Deutschen Bahn wird mit einem Zaun gesichert.“ 

Unterirdisch werden Lehrrohre verlegt, die eine Verbindung zwischen den noch stehenden Verteilerkästen am Eingang des Parks und dem Elektrohäuschen herstellen sollen.

Auch unter der Oberfläche des Parks tut sich etwas. So soll damit begonnen werden, die Strom- und Telekommunikationsleitungen zu verlegen. Unter anderem wurden hierfür Leerrohre angeliefert, die eine Verbindung zwischen den noch stehenden Verteilerkästen am Eingang des Areals zum Elektrohäuschen am Ende des Parks herstellen sollen. Die eigentlichen Leitungen sollen dann, wenn alle Arbeiten abgeschlossen sind, von Enervie und der Telekom unterirdisch gezogen werden. 

Im Zuge der Workshops, die im Vorfeld stattfanden, wurde ein ungehinderter Blick auf das fließende Gewässer, die Volme, gewünscht. Dafür sollen bekanntlich einige Bäume am Ufer gefällt werden. Davon betroffen sein werden vor allem die über das Gewässer hängenden Weiden und der niedrige Bewuchs, sagt Ortwin Schmidt. Der Ahorn soll stehen bleiben. „Es wird nicht alles einfach kahl gemacht. Doch alles, was nicht standfest ist und Personen gefährdet, muss weg.“ 

Eigenleistung der Bürgerinitiative und der Dahlerbrücker Feuerwehr

Das Volmeufer ist derzeit noch dicht bewachsen. Viele der Bäume und Sträucher sollen nach dem Feuerwehrfest in Dahlerbrück entfernt werden.

Auch die Bäume am gegenüberliegenden Bahndamm sollen an ihrem Platz bleiben. Die alte Eibe, die aufwendig umgepflanzt wurde, hat offensichtlich Schaden genommen. „Noch ist sie nicht kaputt, doch in ihrem alten Glanz wird sie wohl nicht mehr erstrahlen.“ Die Fällungsarbeiten werden laut Ortwin Schmidt in Eigenleistung der Bürgerinitiative und der Dahlerbrücker Feuerwehr geschehen – aber erst nach dem Feuerwehrfest, das am Ende August rund um das Gerätehaus In der Lieth stattfinden wird. Auch werde man im Zuge des Naturschutzes darauf achten, dass in den Bäumen und Sträuchern nicht mehr gebrütet wird. 

Mit den bisherigen Arbeiten ist Ortwin Schmidt zufrieden. „Das ist eine schöne Fläche geworden. Der Glörpark wird das Ortsbild prägen.“ Das Planungsbüro Bimberg, das mit der Ausführungsplanung in der Endphase steckt, sei nun für alle weiteren Leistungsstufen beauftragt. Vorbehaltlich des Zuschlags für eine Förderung durch das Leader-Programm soll der Auftrag für die Ausführung der Umgestaltung bald vergeben werden. Für den vorzeitigen Beginn der Baumaßnahmen im Rahmen der Planung hat die Bezirksregierung bereits „grünes Licht“ gegeben, so Ortwin Schmidt. Mit der Gestaltung soll dann im Februar 2020 – je nach Wetterlage – angefangen werden.

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