Viktoriastraße: Das Ende der Buckelpiste

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Im März sollen die Arbeiten an der kaputten Fahrbahndecke der Viktoriastraße beginnen.

Schalksmühle - Auf kompletter Breite soll in diesem Jahr die Fahrbahndecke der Viktoriastraße saniert werden. Nachdem die Konjunktur in 2018 der Gemeindeverwaltung einen Strich durch die Rechnung gemacht hat, wurde nun der Auftrag für die Maßnahme vergeben.

Wegen der astronomisch gestiegenen Preise des Baugewerbes musste das Bauamt die Ausschreibung in 2018 zurücknehmen. Die Kosten wären damals anstatt mit rund 350.000 Euro mit gut 700.000 Euro zu Buche geschlagen. 

Die Summe war der Verwaltung zu hoch, da erstens im Haushalt die Mittel in so einer Höhe nicht zur Verfügung standen und zweitens die betreffenden Bürger nicht doppelt belastet werden sollten. 

Die Anwohner der Viktoriastraße sind an der Sanierung zu 30 Prozent durch die Kommunalumlage beteiligt. Die restliche Summe finanziert die Gemeinde aus Steuermitteln. Auftrag an Neuenrader Baufirma vergeben Eine erneute Veröffentlichung des Auftrags Ende 2018 brachte einen Erfolg. 

Finanzielle Hürde ist genommen

Die Firma Ossenberg/AST aus Neuenrade wird die Sanierung der Straße von der Einmündung Bergstraße bis zur Hausnummer 26 vornehmen. Mit der Maßnahme kann nun – nachdem die finanzielle Hürde genommen wurde – begonnen werden. Ralf Bechtel, Leiter des Technischen Bauamtes, rechnet damit, dass die Arbeiten im März beginnen können. Geplant ist, dass die Sanierung in diesem Jahr abgeschlossen ist.

 Doch hundertprozentig sicher sei das nicht. Es gebe noch einige Unklarheiten. So muss neben der Neuenrader Baufirma auch noch der Energieversorger Enervie in der Straße arbeiten. Es sollen dort noch weitere Leitungen verlegt werden. Wenn alles nach Plan läuft, ist die Buckelpiste Viktoriastraße bald Geschichte.

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