Moderner Spieplatz für das Gebiet Stallhaus geplant

Dschungeldorf in Stallhaus: Konzept für Spielplatz

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Schalksmühle - Das Konzept des neuen Spielplatzes hinter der Kita Mittendrin in Stallhaus klingt vielversprechend, finden auch die Anwohner. 

Die Familie Robinson strandet auf einer einsamen Insel und baut sich eine Hütte. Ein uriges Dschungeldorf bietet den Ausgangspunkt für viele abenteuerliche Stunden. So ist die Idee hinter dem Konzept für die Modernisierung des Spieplatzes.

Ina Bimberg vom gleichnamigen Iserlohner Landschaftsarchitekturbüro ist mit der Modernisierung des alten Geländes beauftragt worden. Sie lud gemeinsam mit Vertretern der Gemeinde Schalksmühle die Anwohner am Dienstag ein, um das neue Spielparadies vorzustellen. 

Die Idee eines Abenteuerspieplatzes

Zwar folgten der Einladung lediglich drei Erwachsene, die von ihren vier Kindern begleitet wurden, dafür steuerten sie aber jede Menge Ideen zum Thema bei. „Wir wollten nicht einfach die alten Geräte austauschen. Der Bereich soll zu einem richtigen Abenteuerspielplatz ausgebaut werden“, unterstrich der Fachbereichsleiter technisches Bauamt, Ralf Bechtel, die Entscheidung. 

Im Hinblick auf das Neubaugebiet sei eine Erneuerung wichtig. Deshalb habe man sich bewusst dafür entschieden, einen modernen und schönen Spielplatz, anstatt zwei kleinere Plätze anzulegen. „Wir wollen thematisch an die Außenfläche der Kita anschließen“, erklärte Bimberg. „Dabei sollen zwei verschiedene Bereiche entstehen: das Dschungeldorf für Kinder über vier Jahre und der sandgeprägte Bereich für die Kleineren.“ 

Die Planer: Andreas Mickoleit, Molwina Pechta, Ralf Bechtel, Ina Bimberg und Heike Janßen (v. r.).

Im unteren Bereich sollen größere Felsen einen Platz finden, die als Sitzgelegenheit dienen können. Räuberleiter, Klettergerüste, Rutsche, Rampen und wackelige Brücken sollen ebenso integriert werden wie eine große Holzplattform als Floß. Alle Bäume sollen als Schattenspender erhalten bleiben. 

Anregungen der Anwohner werden ins Konzept eingebaut

Die Besucher der Info-Veranstaltung standen den Ideen der Architektin positiv gegenüber, hatten aber auch eigene Anregungen. Als gefährlich wird zum Beispiel der steile Weg zum Spielplatz angesehen. Kurz unterhalb des Platzes ist eine Wegsperre angebracht, doch unten vor der Straße fehlt so eine Barriere. Hierfür versprach Bechtel eine Änderung. 

Auf der Wunschliste standen außerdem Klettergerüste, eine Reckstange, Wippen und Schaukeln. „Für mehrere Schaukeln gibt es hier zu wenig Platz“, musste die Architektin einwenden. „Pro Schaukel wird ein Fallschutz (4 mal 8 Meter) vorgeschrieben. Durch das große Gefälle wird das sehr schwierig. Aber wir werden es natürlich versuchen“. Der Vorschlag, einen Bereich zum Ballspielen einzurichten, hat wegen der Hanglage und der vielen Bäume keine guten Chancen. 

Viele Hundehaufen sind Ärgernis

Ein Ärgernis sind die vielen Hundehaufen auf dem Spielplatz. Obwohl die Fellnasen gar nicht auf das Gelände dürfen, nutzen viele Anwohner es als Durchgangsmöglichkeit. Dieses Problem sei laut Bechtel allerdings nur durch häufigere Kontrollen durch das Ordnungsamt zu lösen. Verbotsschilder gibt es bereits. Alle Vorschläge, die gemacht wurden, fließen nun in die Überarbeitung des Konzepts ein, und im Sommer 2020 soll der neue Abenteuerspielplatz fertig sein.

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