Kreuzkirche: Gemeinde hat mit potenziellen Partnern Ziel formuliert

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Der leerstehende Kirchenkomplex der Kreuzkirche soll zu einem Begegnungszentrum inSchalksmühle werden.

Bereits seit einer Woche liegt der Antrag der Gemeindeverwaltung für das Förderprogramm „Dritte Orte – Häuser für Kultur und Begegnung im ländlichen Raum“ bei der Bezirksregierung in Arnsberg vor und ist mit dem zuständigen Mitarbeiter abgestimmt, erklärt Anja Wolf, Fachbereichsleiterin für Bildung, Kultur und Sport.

„Wir haben darin gegenüber der Bewerbung keine Veränderungen vorgenommen.“ Die Gemeindemitarbeiterin und ihr Fachbereich hatten zur Bewerbung den Vorschlag eingereicht, in dem leer stehenden Gebäudekomplex der Kreuzkirche ein Kultur-, Bildungs- und Begegnungszentrum einzurichten, in dem die Musikschule und die Volkshochschule (VHS) Platz finden, aber auch anderen lokalen Gruppierungen ein Dach bieten kann. 

Eine Innenansicht der Kreuzkirche.

Die Gemeinde wurde für ihre Idee neben bundesweit 17 Kommunen im Rahmen dieses Programms berücksichtigt und soll zunächst 50 000 Euro zur Konzeptentwicklung erhalten. 

Nach dem Zuschlag wurden bereits erste Schritte unternommen. „Es gab ein Treffen mit dem Programmbüro ,Startklar‘ aus Köln, bei dem auch einige potenzielle Beteiligte teilgenommen haben. Da haben wir aber nur über den groben Zeitrahmen gesprochen und unsere gemeinsame Zielsetzung formuliert, bis Juli 2020 ein tragfähiges Konzept zu erstellen, mit dem wir uns dann für die Umsetzungsphase, die Förderphase 2, bewerben können“, sagt Anja Wolf, die bereits vor einigen Wochen öffentlich betonte, dass man sich in diesen zwölf Monaten mit allen Vorschlägen – auch vonseiten der Bürger – auseinander setzen werde. In dem Planungsprozess sei alles möglich. 

Voraussichtlich im September oder Oktober soll es dann auch eine erste öffentliche Veranstaltung geben.

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