Bürger sollen beteiligt werden

Antrag bewilligt: Aus Glörpark soll belebter Treffpunkt werden

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Eine Treppenanlage hin zur Volme wünschen sich die Dahlerbrücker für den neuen Glörpark. Auch der Spieplatz soll wohl erhalten bleiben.

Dahlerbrück - Der erste Antrag wurde von der Bezirksregierung bereits genehmigt und auch beim zweiten ist die Genehmigung wohl nur Formsache. Die Rede ist von der Neugestaltung des Glörparks in Dahlerbrück. Bekanntlich soll der derzeit kaum genutzte Park aufgewertet werden.

Dies soll mit Mitteln des Regionalentwicklungsprogramms Leader geschehen.

Die Gemeinde Schalksmühle darf mit dieser Maßnahme nun frühzeitig beginnen. Das teilt Ralf Bechtel, Leiter des Fachbereichs Technisches Bauamt der Gemeindeverwaltung, auf Nachfrage unserer Zeitung mit. Ende Februar wurde der Förderantrag bei der Bezirksregierung Arnsberg eingereicht – verbunden mit der Bitte um vorzeitigen Maßnahmenbeginn. 

Zusammen mit einer Fläche in Kierspe gehört die Glörpark-Aufwertung zum Leader-Projekt „Platzgestaltung Oben an der Volme“. Dem vorzeitigen Maßnahmenbeginn stimmte die Bezirksregierung nun zu, sodass die Gemeinde mit der Vergabe der Aufträge beginnen kann. Mit der Zustimmung zur eigentlichen Projektidee rechnen die Gemeindeverantwortlichen und Leader-Managerin Friederike Schriever zeitnah. 

Park soll bis 2020 Treffpunkt  für Bewohner werden

Projektträger ist die Bürgerinitiative Dahlerbrück. Aus dem Park soll voraussichtlich bis 2020 ein beliebter und belebter Treffpunkt für die Bewohner des Ortsteils werden. Die Dahlerbrücker wünschen sich eine ebene und lichtdurchflutete Fläche, die sich zur Volme hin mit einer Treppenanlage öffnet. 

Das waren die Ergebnisse eines Bürgerworkshops. Laut Ralf Bechtel soll auch der Spielplatz erhalten bleiben und aufgewertet werden. Ein Konzept gibt es noch nicht. Bisher habe die Gemeinde Angebote von fünf Planungsbüros für die Umsetzung der Neugestaltung des Glörparks eingeholt, sagt Ralf Bechtel. 

Weitere Details im Bau- und Planungsausschuss

Das Angebot eines Büros aus dem Märkischen Kreis hebe sich hervor. „Die Vergabe von Aufträgen wird bald passieren“, sagt Bechtel. Im Bau- und Planungsausschuss am 19. April (16 Uhr) werden weitere Details bekannt gegeben. Nach der Bewilligung des Förderantrags werden in Schalksmühle und Kierspe jeweils zwei Workshops stattfinden. 

Der Grund: Die Öffentlichkeit soll beteiligt werden. „Beim ersten Termin sollen Ideen gesammelt werden“, erklärt Bechtel. Der Planer könne sich so inspirieren lassen. Laut Leader-Vorgabe muss er auf die Wünsche der Bürger eingehen. „Der Planer soll auch moderieren“, sagt Bechtel. 

Bürger können Meinung zum Entwurf äußern

Er müsse zum Beispiel erklären, warum manche Vorschläge vielleicht nicht funktionieren. Beim zweiten Workshop soll der Entwurf präsentiert werden, zu dem die Bürger ihre Meinung äußern können. Wichtig dabei sei auch die Unterhaltung des neu gestalteten Glörparks. „Die Unterhaltung muss sichergestellt werden“, sagt Bechtel. 

Zwar sei die Stadt als Eigentümer daran beteiligt, aber auch andere Institutionen wie die Feuerwehr Dahlerbrück kämen infrage. Das alles geschehe immer in Absprache mit dem zuständigen Projektträger in Kierspe. Es soll ein Konzept mit verbindenden Elementen sein.

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