Ein Tag nur für die Frauen

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Frauentag mit Denkanstößen und Interviewrunde in der Schalksmühler Erlöserkirche.

Schalksmühle - „Ich denke an mich“ – dieser Satz stand am Samstag im Zentrum des ersten Frauentages in Schalksmühle. Im Rahmen einer Andacht, mit einem kleinen Anspiel, einer Interview-Runde und verschiedenen Workshops sollten die mehr als 70 teilnehmenden Frauen Denkanstöße und Anregungen rund um das Thema erhalten.

Dabei stellte Pfarrer Dirk Pollmann während seiner Andacht heraus, dass sich die Veranstalter kein „einfaches“ Thema für den Frauentag ausgesucht hatten. Die Balance dazwischen, nicht nur an andere, sondern auch an sich selbst zu denken – das sei eine schwierige Aufgabe, machte Pollmann deutlich.

Dieser Schwierigkeit waren sich die Veranstalter, die Evangelische Kirchengemeinde, die Evangelische Frauenhilfe Schalksmühle-Dahlerbrück und das Frauenreferat des Evangelischen Kirchenkreises Lüdenscheid-Plettenberg, durchaus bewusst. Daher gehe es nicht immer um Lösungen, so Annette Reuss, Frauenbeauftragte im Kirchenkreis Lüdenscheid-Plettenberg, die gemeinsam mit Marianne Warninghoff von der Frauenhilfe Schalksmühle-Dahlerbrück durch den Tag führte. Sondern vor allem darum, sich über solche Dinge Gedanken zu machen. Während der Interview-Runde gaben die vier Gast-Rednerinnen so auch manchen Denkanstoß.

Rendel Simon von der psychologischen Beratungsstelle Lüdenscheid, Bettina vom Brocke, Krankenhausseelsorgerin im Hellersen in Lüdenscheid und Monika Bylitza, Coach und Lebensberaterin aus Oer Erkenschwick stellten sich den Fragen der Moderatorinnen. Da wurde etwa hinterfragt, ob Männer und Frauen unterschiedlich an sich selbst denken oder wie man es schafft, sich selbst mehr zu beachten, ohne sich ein schlechtes Gewissen von außen einreden zu lassen.

Im Rahmen der Workshops ging es anschließend um verschiedene Bereiche zum Thema. So hatten die Teilnehmerinnen die Wahl zwischen Intuitivem Bogenschießen, einem Gesangs- und einem Tanzworkshop, einem Vortrag über Burnout, einer Autorenlesung, einer Entspannungsreise, einem „Upcycling Kreativangebot“ und einem Workshop, in dem biblische Geschichten für die Frauen erlebbar gemacht werden sollten.

Mehr als 30 Freiwillige hatten im Vorfeld der Veranstaltung an der Organisation mitgewirkt, darunter auch Mitglieder der Katholischen und der Freien Evangelischen Gemeinde. Zum gemeinsamen Abschluss trafen sich die Frauen in der Erlöserkirche, wo Superintendent Klaus Majoress die Abschlussandacht hielt.

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