Primusschule: Junge Tüftler zeigen Talent

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In der Turnhalle am Löh präsentierten die Primusschüler Gabril und Armango (von links) ihre Projektarbeit: ein Roboter, der sich frei steuern lässt. Entstanden ist er und viele andere Werke in Zusammenarbeit mit dem Verein Technikförderung Südwestfalen.

Schalksmühle - Kreativität und Engagement zeigten die jungen Tüftler der Stufe 2 der Primusschule bei ihrer Projektarbeit im Bereich Technik, die gemeinsam mit dem Verein Technikförderung Südwestfalen durchgeführt wurde.

Während der Präsentation ihrer Arbeiten am Dienstag in der Turnhalle erhielten die jungen Tüftler hohen Besuch. Gekommen waren neben Bürgermeister Jörg Schönenberg auch die Landtagsvizepräsidentin Angela Freimuth (FDP), Michael Okon-Gerling (schulfachlicher Dezernent, Bezirksregierung Arnsberg), und Christoph Brünger (Vorstand Technikförderung Südwestfalen). Zusammen mit Anja Krause, der kommissarischen Schulleiterin, hielten sie Grußworte an die Schüler. 

Der Bürgermeister zeigte sich von den Ergebnissen beeindruckt. „Sie zeigen, dass die Stufe 2 der Primusschule mit sehr viel Begeisterung bei der Sache ist. Das gilt auch für das Kollegium, den Förderverein und die Eltern – ohne sie wäre das Ganze hier nicht möglich.“ Auch die Arbeit des Technikzentrums lobte Jörg Schönenberg. „Nicht umsonst ist die Gemeinde Schalksmühle Gründungsmitglied des Vereins.“ 

Südwestfalen als Industrieregion 

Auch die Landtagsvizepräsidentin fand das Projekt toll. „Südwestfalen ist in besonderer Weise eine Industrieregion. Das betone ich auch immer wieder. In den 1970er-Jahren kam der Dienstleistungssektor auf. Die Digitalisierung führt heute diesen Bereich mit der Industrie zusammen. Ich merke aber, dass es Ängste gibt, wenn man etwas nicht versteht. So auch bei der Technik. Das ist es, was ich an so Projekten mag. Die vermitteln Kenntnisse und Verständnis und geben den jungen Menschen Mut, ihre Gesellschaft zu gestalten.“ 

180 Schüler nahmen teil 

Die beiden Schüler Ben und Phil (von links) haben sich mit dem Thema Windkraft beschäftigt.

Insgesamt 180 Schüler haben in der ersten Woche nach den Osterferien ihre Projektarbeit im Technikzentrum gestartet. An sechs Tagen eigneten sich die jungen Teilnehmer Wissen in den Bereichen Kunststofftechnik, Solarenergie, Metalltechnik, Windenergie, Bau und Programmierung von sogenannten Lego-Mindstorm-Robotern sowie beim Einsatz von UMT (Universelles Mediensystem für den Technikunterricht) beim Bau von Strandbuggys an. 

Zurück an der Schule konzentrierte sich jede Lerngruppe auf einen dieser Bereiche. Dabei nutzten sie die zur Verfügung gestellten Materialien des Vereins. Die Gruppe Kunststofftechnik besuchte ein zweites Mal das Technikzentrum und besichtigte anschließend das Kunststoff-Institut in Lüdenscheid. 

Schaffen gemeinsamen Wissens 

Der Fokus des Projektunterrichts lag in der Schaffung gemeinsamem Wissens, gepaart mit Kreativität und Forscherdrang bei der praktischen Umsetzung des Gelernten und von eigenen Ideen. 

„Es gelang den Schülern – ganz im Sinne der individuellen Förderung unserer Schule – sich mit den Fragestellungen zu befassen. Während der Arbeit konnten sie wieder einmal ihre hohe Kompetenz im selbstständigen Lernen unter Beweis stellen und sehenwerte Projekte präsentieren“, sagt Anja Krause. 

Die Schüler freuten sich sehr darauf, ihre Projekte der Öffentlichkeit zu präsentieren. In der gut gefüllten Sporthalle zeigten sie den Eltern und den Vertretern der Politik, der Schule und der Wirtschaft, wie viel Eigenleistung in ihren unterschiedlichen Arbeiten steckt. „Es hat alles super geklappt. Das sind alles tolle Ergebnisse“, sagt Simone Bergmann-Simons. Die Lehrerin ist verantwortlich für dieses Projekt.

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