Anbau für Gerätehaus: Kosten bleiben fast unverändert

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Das Gerätehaus in Dahlerbrück bekommt einen Anbau.

Schalksmühle - Dass der Anbau von Sozialräumen an das Feuerwehrgerätehaus in Dahlerbrück kommt, war bereits seit Ende letzten Jahres sicher. Die Mitglieder des Bau- und Planungsausschusses beschlossen nun in einer Sondersitzung am Donnerstag auch über die Bauweise und damit die exakte Höhe der Kosten.

Diese hatten sich zuletzt von einst rund 160 000 Euro auf fast 300 000 Euro verdoppelt, weil das Architekturbüro OE Planung + Beratung eine fehlerhafte Kostenkalkulation vorgelegt hatte. In der Sondersitzung stellte das Büro nun zwar verschiedene mögliche Bauweisen vor, die Kosten dabei nachhaltig zu drücken gelang allerdings nicht.

„Das Einsparpotenzial ist nicht riesig“, erklärten die Planer des Büros gleich zu Beginn. Anschließend stellten sie sechs verschiedene Varianten für den Rohbau und fünf für die Dachkonstruktion vor. Damit wäre es zwar möglich gewesen jeweils rund 2000 bis 4000 Euro einzusparen, allerdings wären damit jeweils auch Nachteile wie geringere Lagerkapazitäten oder eine höhere Wartungsintensität verbunden gewesen.

Nach längerer Diskussion entschieden sich die Ausschussmitglieder bei einer Gegenstimme schließlich für die bereits ursprünglich vorgestellte massive und feuchtigkeitsunempfindliche Bauweise mit einem Kalksandstein-Mauerwerk.

Das Architekturbüro sagte zu bei den Planungskosten ein wenig Abstriche machen zu wollen, ansonsten bleibt es aber zunächst bei kalkulierten Kosten von rund 300 000 Euro. Für Tobias Latton (CDU) fällt dieser Ansatz deutlich zu hoch aus: „Ich gehe bei den Kosten eher von 250 000 oder 260 000 Euro aus“, sagte er.

Wie hoch die Kosten letztendlich wirklich sein werden, wird sich zeigen, wenn der Bauantrag gestellt und anschließend die Ausschreibung gelaufen ist. Deshalb schlossen sich alle Ausschussmitglieder der Aussage von Lutz Schäfer (SPD) an, der erklärte: „Wir hoffen natürlich, dass Herr Latton Recht behält und wir die Kosten nach der Ausschreibung tatsächlich noch ein wenig reduzieren können.“

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