Sinnloses "Unternehmen" bringt 35-Jährigem Bewährungsstrafe ein

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Bewährungsstrafe für "glücklosen" Messingschrott-Dieb aus Schalksmühle

Schalksmühle/Lüdenscheid - Sechs Monate auf Bewährung kassierte ein 35-jähriger Schalksmühler vor dem Amtsgericht Lüdenscheid für ein ziemlich sinnloses „Unternehmen“.

Mit dem Auto seiner Frau, aber ohne Fahrerlaubnis fuhr der Schalksmühler am 14. Mai zu einem metallverarbeitenden Unternehmen in der Volmegemeinde. Weil er beim Versuch, dort zwei Pappkartons mit Messingschrott zu stehlen, gestört wurde, zog der Mann unverrichteter Dinge wieder ab.

Mitarbeiter hatten den ehemaligen Kollegen aber erkannt und die Polizei benachrichtigt, die an seiner Adresse schon auf den verhinderten Dieb wartete.

Weil der Angeklagte jetzt im Amtsgericht Lüdenscheid nichts zu den Vorwürfen sagen wollte, berichteten Polizeibeamte von dem Geschehen: Nachdem sie den Angeklagten empfangen hatten, berichtete dieser von zwei angeblichen „Tschetschenen“, denen er noch 800 Euro geschuldet habe. Aus diesem Grund hätten die beiden ihn „gezwungen, in die Firma einzubrechen“.

Angeklagter gibt Fahren ohne Fahrerlaubnis zu

Da der Beschuldigte zu Fuß nach Hause gekommen war, gab es eigentlich keinen Anlass zur Überprüfung seiner Fahrerlaubnis. Er gab allerdings zu, dass er auf dem Weg zur Firma am Steuer gesessen hatte, was einen weiteren Anklagepunkt zur Folge hatte. Zeugen bestätigten darüber hinaus, dass der Angeklagte bei dem Eindringen in die Firma „dabei gewesen“ sei.

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