Neubau an der Bergstraße 20

Große Zukunft für alte Realschule - Altenpflegezentrum in der Ortsmitte

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Das Gebäude der ehemaligen Realschule soll Platz machen für eine Altenpflegeeinrichtung und sechs Senioren-Wohnungen.

Schalksmühle  - Nachdem bereits mit der Errichtung von drei Senioren-WGs durch die Wohnungsgesellschaft Halver-Schalksmühle (WHS) und die Pflege oben an der Volme GmbH (PAV) eine Teillösung für den ehemaligen Realschul-Komplex gefunden wurde, geht es nun weiter.

Während die Bauarbeiten an der Friedhofstraße auf Hochtouren laufen, soll in der kommenden Woche zunächst der Bau- und Planungsausschuss über den restlichen Teil zur Bergstraße beraten. Das Gebäude Bergstraße 20 wird seit vielen Jahren nicht mehr genutzt. Nach langer Suche und vielen Gesprächen mit verschiedenen Interessenten konnte, so ist es in einer entsprechende Vorlage zu der Sitzung zu lesen, die Firma 3L Architekten aus Menden einen Interessenten aus dem Bereich der Altenpflege für eine Zusammenarbeit gewinnen. Hierbei handle es sich um Hendrik Gräff, einem der Geschäftsführer der PAV. 

Die Planung für die Bergstraße 20

Nach dem Abriss des alten Gebäudes werden eine moderne, maximal viergeschossige Altenpflegeeinrichtung und sechs Wohnungen an diesem Standort errichtet. Betrieben werden soll diese Einrichtung durch Hendrik Gräff. Die Firma 3L Architekten soll als Investorin und Vermieterin auftreten. Das Vorhaben würde das derzeit laufende Projekt am „Alten Schulhof“ sinnvoll abrunden und sei nicht zuletzt auch wichtig für ein zeit- und bedarfsgemäßes Angebot an Altenpflegeplätzen in der Kommune, heißt es weiter. Planungsrechtlich müsse für die Umsetzung entlang der Friedhofstraße die überbaubare Fläche etwas zurückgenommen werden. Die überbaubare Fläche an der Bergstraße muss hingegen etwas ausgeweitet werden, wozu die Verlegung des Gehweges in dem Bereich der ehemaligen lang gezogenen Busbucht die Möglichkeit dazu bietet. Auch die im Bebauungsplan festgesetzte Art der Nutzung entspreche der künftig geplanten Nutzung ebenso wie die aktuell geltende, maximal zulässige Geschossigkeit. 

Das weitere Vorgehen in der Schalksmühler Ortsmitte

Die Aufgabe der Politiker besteht nun darin, Beschlüsse entsprechend so zu fassen, dass das Vorhaben mit dem geltenden Bebauungsplan konform gehen kann. Dazu sollen Änderungen in einem sogenannten Bebauungsplanänderungsverfahren dem Bedarf angepasst werden. Auch in Sachen Gestaltungsvorschrift wird man aktiv werden müssen. Da das Verfahren beschleunigt durchgeführt werden soll, sei laut Verwaltungsvorlage weder eine Eingriffs-/Ausgleichsermittlung noch eine Umweltprüfung erforderlich. 

Beschleunigtes Verfahren 

Im beschleunigten Verfahren könne von der frühzeitigen Unterrichtung und Erörterung abgesehen werden. Der betroffenen Öffentlichkeit werde im Rahmen der Offenlage allerdings Gelegenheit zur Stellungnahme gegeben. Die von der Maßnahme berührten Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange werden entsprechend beteiligt. 

Die Beratungen in der heimischen Politik

Nach der Beratung im Ausschuss für Bauen- und Planung am Montag, 28. September, 16 Uhr, Ratssaal, und anschließend im Hauptausschuss (Montag, 5. Oktober) soll der Gemeinderat, so ist es der Wunsch der Verwaltung, am 28. Oktober unter anderem der Durchführung einer Änderung und Erweiterung des Bebauungsplans „Bergstraße“ im beschleunigten Verfahren zustimmen. Zudem soll er den Entwurf der Änderung und Erweiterung des Bebauungsplans billigen und für die Durchführung der Offenlage und die Beteiligung der Behörden und sonstiger Träger öffentlicher Belange votieren.

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