Aktivierungswoche der Regionale 2025 beginnt im Volmetal

Regionale 2025: Bürgermeister liefern klares Statement zum Auftakt

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Regionale 2025: Mit zahlreichen Helfern gingen die Bürgermeister zu Beginn der Aktivierungswoche auf Ideenfahrt.

Volmetal - „Steig ein, bring Ideen rein“ – unter diesem Motto begann gestern die Aktivierungswoche der Region Oben an der Volme für die gemeinsame Bewerbung zur Regionale 2025. Die Bürgermeister der fünf beteiligten Kommunen Schalksmühle, Halver, Herscheid, Meinerzhagen und Kierspe gingen mit Vertretern des Büros Nonconform auf Ideenfahrt.

In einem Bus der MVG starteten die Bürgermeister am frühen Morgen in Herscheid, Endstation war der Rathausplatz in Schalksmühle. Nachdem bereits im Vorfeld über die sozialen Netzwerke und über die Ideen-Pinnwand „digitale“ Vorschläge aus der Bürgerschaft gesammelt wurden, ist damit nun der Startschuss für „analoge“ Einbringungen, die unter anderem in einem Info-Mobil abgegeben werden können, gefallen. 

Ziel der Ideenfahrt am Dienstag war es, dass sich die Bürgermeister gemeinsam mit den unterschiedlichen Gegebenheiten der Region und vor allem mit den vielen identischen Problemen in den Kommunen auseinandersetzen.

Die Bürgermeister gaben erste Denkanstöße.

 

Von Herscheid bis Schalksmühle gelte es, unter anderem die Themen Mobilität, demografischer Wandeln, Gesundheitsversorgung, schnelles Internet, Fachkräftemangel und Bildung in Angriff zu nehmen, lautete der gemeinsame Tenor aller Verwaltungschefs. Es gelte der Grundsatz: „eine vielfältige Region, unterschiedliche Schwerpunkt, gemeinsames Arbeiten“. Nach der Ideenfahrt fanden sich alle Beteiligten und die Bürgermeister im Rathaus zusammen und sprachen über den Vormittag.

Uwe Schmalenbach (Herscheid) 

„Wir haben uns gemeinsam auf der Fahrt mit den Herausforderungen beschäftigt, die für die gesamte Region gleich sind. Wir müssen sie nun lösen und machen uns mit der Regionale 2025 auf den Weg.“ Für den Herscheider Bürgermeister war die Fahrt „ein guter Workshop“, in dem man Denkanstöße für neue Ideen für die Region bekommen und auch gegeben habe. Bei den Zwischenstopps habe man zudem einen „guten Eindruck von der Region“ bekommen.

Michael Brosch (Halver) 

„Wir sind alle glücklich, dass es nun los geht. Wir haben uns alle über den Zuschlag zur Regionale 2025 gefreut. Für alle Beteiligten war es schwer, die Zeit bis zum Start zu überbrücken.“ Man freue sich zudem über die vielen Ideen, die die Bürger in den Werkstätten abgeben werden. „Ich hatte den Eindruck, dass wir einen hohen Übereinstimmungsgrad bei den Problemen haben und dass nun gute Voraussetzungen geschaffen wurden.“ 

Jan Nesselrath (Meinerzhagen) 

„Wir haben erste Denkanstöße geliefert. Aber viele weitere müssen nun von den Bürgern kommen. Wir setzen sehr auf die Öffentlichkeitsarbeit, die ja in dem Abschlussabend am Freitag gipfelt. Zudem setzen wir auf die Zusammenarbeit mit den Bürgern. Nur so können wir die Region gestalten.“ 

Frank Emde (Kierspe) 

Bei einem Rückblick auf die Regionale 2013 betonte Emde die damalige hohe Bürgerbeteiligung und fordert, dass es nun auch wieder so sein müsse. „Wir müssen in einen intensiven Dialog mit den Bürgern treten, um das Bestmögliche für die Region herausholen zu können.“ Zudem setzt er große Stücke auf die interkommunale Zusammenarbeit mit allen beteiligten Kommunen. 

Jörg Schönenberg (Schalksmühle)

Auch der Schalksmühler Bürgermeister legt den Fokus auf das gemeinsame Wirken aller Beteiligten. „Die Kommunen und die Bürgermeister haben bewiesen, dass Zusammenarbeit wichtig ist. Der Prozess muss nun mit den Bürgern stattfinden, denn nur so können wir zukunftsfähig sein.“

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