Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“ startet

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Ein Teil des Helferteams von „Weihnachten im Schuhkarton“ mit den ersten Päckchen: das Ehepaar Schinkel, Pfarrerin Bettina vom Brocke, Nicole Menz und Sigrid Sandmann (von links).

Schalksmühle - „Jedes Paket bedeutet ein glückliches Kind, und das zählt!“ Kindern in Not möchte der Verein „Geschenke der Hoffnung“ auch in diesem Jahr mit der Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“ eine Freude bereiten.

In Schalksmühle hat das rührige Helferteam um Pfarrerin Bettina vom Brocke, die die Teilnahme an der Geschenkaktion vor Jahren in der Gemeinde anstieß, bereits mit den Päckchenspenden alle Hände voll zu tun. „In der 17. Saison“, wie vom Brocke sagt, beteiligen sich Schalksmühler an der Aktion. Bis 15. November besteht Gelegenheit, Päckchenspenden abzugeben und einem Kind Freude zu bereiten.

„Bis jetzt sind schon 60 Pakete abgegeben worden“, berichteten die Helfer in dieser Woche in der Firma Rutenbeck, die dem Packteam einmal mehr einen Raum an der Klagebach kostenlos zur Verfügung stellt. Im Vorjahr waren bis zum Stichtag 782 Pakete zusammengekommen. Richtung Moldawien traten die Weihnachtsgeschenke ihre Reise an.

Abgegeben werden können die mit Geschenken befüllten und mit Weihnachtspapier beklebten Schuhkartons in den Schuhhäusern Nicolay in Halver und Schalksmühle, ferner bei der Familie Schinkel (Birkenweg 10) und Irmgard Süßmuth (Asternweg 3). Als Geschenkideen für Jungen und Mädchen zwischen zwei und 14 Jahren hat sich eine bunte Mischung aus Kleidung (Mützen, Schals oder Socken), Hygieneartikeln, Spielzeug, Süßigkeiten wie Vollmilchschokolade oder Bonbons und Schulsachen bewährt.

Nicht in den nach Alter und Geschlecht gekennzeichneten Karton gehören gebrauchte und kaputte Gegenstände jeglicher Art, Zerbrechliches, Lebensmittel, Schokolade mit stückigen Füllungen, Gelierstoffe oder Angst auslösende Dinge wie Kriegsspielzeug. Genaue Packanleitungen gehen aus dem „Weihnachten-im-Schuhkarton“-Flyer und Internet-Anleitungen hervor.

Für die Abwicklung und den Transport benötigt der Verein 8 Euro Porto pro Päckchen, das möglichst bei der Abgabe entrichtet oder überwiesen werden sollte. „Das Porto musste erstmals seit 14 Jahren erhöht werden“, erläuterte Bettina vom Brocke. Vor diesem Hintergrund sind auch reine Portospenden willkommen.

Dankbar ist das Helferteam den fleißigen Strickerinnen, die übers Jahr für „Weihnachten im Schuhkarton“ handarbeiten. 192 Paar Handschuhe, dazu Schals, Mützen und selbst gefertigtes Spielzeug sind entstanden. „Schöne Autos“ zum Verschenken hat das Team überdies von der Firma Siku als Spende bekommen. Neben Bettina vom Brocke gehören das Ehepaar Schinkel, Nicole Menz und Sigrid Sandmann, ferner Anneliese Schmitz-Alslev, Marie-Luise Püttmann, Ursula Plautz und Heike Lohmann dem Helferteam an, das die Aktion vor Ort organisiert.

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