Ärger über Grünflächen im Strücken

Unkraut und alte Pflanzen sorgen für Ärger im Strücken. Die Rosen an der Bahnbrücke wird der Bauhof jetzt zurückschneiden.

Strücken - „Im Ortskern sind sie immer zugange und in den Außenbezirken passiert lange nichts“, ärgert sich Ingelore Plöger. Die 75-Jährige lebt im Strücken und stört sich an gleich zwei Grünflächen, für die die Gemeinde Schalksmühle zuständig ist und sich nach Plögers Meinung zu wenig darum kümmert.

Anstoß zum Ärger gibt zum einen das Blumenbeet am Ortseingang neben der Bahnunterführung. Aktuell stehen dort Rosenbüsche. „Im September habe ich bereits beim Bauhof angerufen und gebeten, dass das Beet herbstlich gestaltet wird. Passiert ist bisher gar nichts“, sagt Plöger, die sich vor ein paar Jahren für die Anlegung des Beetes einsetzte.

Ein weiterer Dorn im Auge ist Plöger eine Grünfläche neben dem Wendekreis in Höhe der Straße Strücken 60. „Hier standen früher Tannen. Nachdem die Bäume gefällt wurden, wuchert das Unkraut. Auch deswegen habe ich mehrmals mit dem Bauhof gesprochen, trotzdem steht das Unkraut wieder hoch.“

Peer Heinzer, Leiter des Bauhofes, nimmt zu den Vorwürfen Stellung: „Die Fläche am Wendekreis wird von den Bauhof-Mitarbeitern zwei Mal im Jahr, genauso wie die anderen Böschungen im Gemeindegebiet, am Rand gemäht, damit die Verkehrssicherheit gegeben ist. Da die Notwendigkeit und auch das Personal nicht da ist, wird diese Fläche aber nicht wie ein Beet gepflegt oder komplett gemäht.“

Ansonsten bestätigt Heinzer, dass die Flächen im Ortskern zwar intensiver gepflegt, die Außenbezirke aber nicht vernachlässigt würden. „Die Pflege wird wie in den Vorjahren betrieben.“

Zum Blumenbeet an der Bahnbrücke sagt Heinzer, dass die Rosen bisher noch geblüht hätten und die Bauhof-Mitarbeiter sie deshalb nicht zurückgeschnitten hätten. „Das wird aber bis Ende kommender Woche passieren und die Fläche wird mit Rindenmulch fit für den Winter gemacht.“ - aka

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