Adventsmusik in Heedfeld

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Der Kirchenchor der Evangelischen Kirchengemeinde Hülscheid-Heedfeld sang unter anderem mehrstimmig einige bekannte Weihnachtslieder.

Heedfeld - Mit hausgemachter Musik, die Weihnachtsvorfreude weckte, zündeten Kirchenchor, Musizierkreis und Posaunenchor der Evangelischen Kirchengemeinde Hülscheid-Heedfeld am Sonntag in der Heedfelder Kirche musikalisch die zweite Adventskerze an.

Rund 50 Mitwirkende entführten die Zuhörer mit ihren Weisen nach Schweden, Böhmen, Irland, England und in die Bretagne. Klangschöne Melodien wiesen auf das Kind in der Krippe und seine Botschaft hin.

Fast bis auf den letzten Platz gefüllt war die Kirche bei der festlich-volkstümlichen Adventsmusik. Im Wechsel machten der Kirchenchor unter Leitung von Christiane Buhr-Wortmann, der Musizierkreis unter Leitung von Volkmar Korte und der Posaunenchor unter Leitung von Wilm Lohoff den Advent erlebbar. An der Orgel stimmte Ingrid Hahn in das vielstimmige Singen und Musizieren ein. Gemeinsam mit Saskia Reher an der Querflöte fing sie den Charme und die Eleganz eines klassischen Andante aus der Feder von Joseph Haydn ein.

Gemeinde zum Mitsingen eingeladen

Bei bekannten Kirchenliedern wie „Lobt Gott, ihr Christen alle gleich“ war die Gemeinde immer wieder zum Mitsingen eingeladen. Besinnliche Texte zum Nachdenken steuerte Pfarrerin Doris Korte zur Adventsmusik bei. Dabei war von der Nacht, in deren Schutz Gottes Liebe erstrahlt, die Rede. „Immer wieder nachts greift Gott ein, wenn alles hoffnungslos erscheint“, hieß es da. Für Unversöhnliche, Kleingläubige, Hoffnungslose und viele andere – in poetischen Worten beschrieben – sei Gott Mensch geworden.

Saskia Reher begleitete an der Querflöte gemeinsam mit Ingrid Hahn an der Orgel viele Stücke.

Mehrstimmig sang der Chor beliebte Weihnachtsklassiker. Von „Maria durch ein’ Dornwald ging“ bis „Kommet, ihr Hirten“ reichte das Spektrum. Stimmsicher und textverständlich trug der Chor seine Lieder vor. Heimeliger Stimmung und freudigem Jubel verliehen die Sänger Ausdruck.

Harmonisches Zusammenspiel

Sehr harmonisch musizierten die Flötisten und Streicher des Musizierkreises zusammen. Wie Weihnachten in Schweden gefeiert wird, und wie die Briten – Iren und Engländer – das Kind in der Krippe willkommen heißen, erfassten sie in ihren Stücken. Der Seele schmeichelten Melodien wie „O welcome, holy infant“ oder ein schwedisches Wiegenlied (Vaggvisa). In festlicher Weihnachtsmusik (Sinfonia I/II – Air) kam Englands Barockmeister Henry Purcell zu Wort.

Weihnachten mit all seinen Klängen und Emotionen vermittelte der Posaunenchor. Von einer eingängigen „Pastorella“ aus der Feder des oberbayrischen Komponisten Johann Anton Kobrich bis zu Händels jubilierendem „Freue dich, Welt“ spannten die Bläser den Bogen.

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