Sport, Spiel und Begegnung beim Action Day an der Klagebach

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Die richtigen Techniken führten Ralf Strackbein und Marina Schitteck beim Action Day in der Sporthalle Klagebach vor. 

Schalksmühle - Bei strahlend blauem Himmel und spätsommerlichen Temperaturen legte das Netzwerk Flüchtlingshilfe am Samstag in Kooperation mit der Gemeinde, dem Kommunalen Integrationszentrum des Märkischen Kreises und der Sportschule Strackbein einen abwechslungsreichen „Action Day“ mit Spiel, Sport, Spaß und Begegnung auf.

Seitens der interkulturellen Sportgruppe, die sich seit zweieinhalb Jahren wöchentlich in der Turnhalle Klagebach trifft, hieß Uwe Rittinghaus die Teilnehmer zum bunten Begegnungsnachmittag in und an der Halle willkommen. Eine Berlin-Fahrt im kommenden Jahr stellte er in Aussicht.

Begegnung, Bewegung und Integration

Das Anliegen des Action Days als Tag der Begegnung, der Bewegung und Integration durch Sport umriss Dagmar Schulz vom Kommunalen Integrationszentrum. Gedacht sei der Tag als Mitmachtag, um Kontakte zu knüpfen und Sportarten kennenzulernen, „die man noch nicht kennt“.

Mit der Sonne strahlten die Aktiven beim Action Day an der Schule Klagebach um die Wette.

Seitens der Gemeinde war Silvia Gonzalez Algaba, Leiterin des Fachbereichs II – Bürgerdienste und Soziales, bei der sportlichen Veranstaltung für Jung und Alt zugegen. Auf spielerische Weise führten Ralf Strackbein und Marina Schitteck von der Sportschule Strackbein die Aktiven an Kampfsportarten wie Taekwondo und Kickboxen heran.

Pratzen (Schlagpolster), um Schläge und Tritte zu trainieren, hatten sie dabei. Groß und Klein machten beim Hineinschnuppern in die Welt des Kampfsportes mit sichtlichem Vergnügen mit.

Spielerisch führte die Sportschule Strackbein in die Welt der Kampfkünste ein.

Einblick in Trainingsmethoden

Daneben gewährte die Sportgruppe um Uwe Rittinghaus und Conny Specht Einblick in ihre Trainingsmethoden mit teilweise selbst gebauten Sportgeräten. „Unser Training ist für Männer und Frauen geeignet“, erklärte Uwe Rittinghaus das etwas andere Trainingsprogramm für jedermann. „Man kann jederzeit aufhören, wenn man nicht mehr kann.“

Mit teils selbst gebauten Geräten – hier Erodierrollen für Gleichgewichtsübungen – gewährte die Sportgruppe Einblick in ihr Training.

Um das Gleichgewicht zu trainieren, hat die Gruppe, in der Jugendliche und Erwachsene miteinander Spaß haben, beispielsweise Erodierrollen zu Trainingsgeräten umfunktioniert. „Der Jüngste ist 14 Jahre und der Älteste 58 Jahre“, verwies Uwe Rittinghaus auf die große Altersspanne der Gruppe.

Wer sich am Samstag nicht sportlich betätigen, sondern lieber passiv zuschauen wollte, kam beim geselligen Miteinander dennoch auf seine Kosten. Kleine Besucher konnten nach Herzenslust auf der großen Hüpfburg vor der Turnhalle herumtollen. Die Erwachsenen genossen das herrliche Wetter und anregende Gespräche. Auch ein Glücksrad, Getränke und ein Grillwürstchen auf die Hand gab’s.

Alle Gerätschaften der Halle nutzten die Teilnehmer für ihr gemeinsames Training.

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