Besondere Herausforderung für Primusschul-Eltern

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In die Vorbereitung des Projekts eingebunden: Schulentwickler Achim Körbitz, Astrid Windfuhr, Zdenka Schwabbauer, Judith Schnepper vom Team Herausforderung sowie Abteilungsleiterin Astrid Bangert (von links).

Schalksmühle- Auf Schüler und Eltern der Jahrgangsstufe 8 der Primusschule wartet in diesem Jahr eine besondere „Herausforderung“.

Worin die besteht, erfuhren Väter und Mütter am Dienstag vor Ort bei einem gut besuchten Elterninformationsabend, bei dem Astrid Bangert (Abteilungsleiterin Stufe II und III der Primusschule), Zdenka Schwabbauer vom Team Herausforderung und Schulentwickler Achim Körbitz den Eltern im Beisein von Bürgermeister Jörg Schönenberg das Projekt vorstellten. 

Im Kern geht es darum, dass sich die Achtklässler drei Wochen – ohne zu Hause zu sein – einer Herausforderung unterschiedlichster Art stellen, sei’s im Bereich körperlichen Trainings, bei Exkursionen, im Rettungsdienst oder im Bereich Darstellen, Kunst und Kultur. 

Bürgermeister Jörg Schönenberg nahm am Elterninformationsabend der Primusschule Schalksmühle teil.

„Das Kind ist drei Wochen weg und nicht zu Hause“, erfuhren die Eltern. Ziele der Herausforderungen seien unter anderem die Stärkung der Persönlichkeit, das Austesten und Überwinden von Grenzen und neue Entdeckungen. Pro Schüler ist ein Budget von 150 Euro vorgesehen. Eltern, Coaches, Lehrkräfte, das Team Herausforderung, Betreuer und Projektpartner sind in das Projekt eingebunden. Ab Februar beginnt für die 58 Schüler das wöchentliche Coaching. Parallel dazu fängt die Suche und Qualifizierung geeigneter Begleiter an. Darüber hinaus müssen Projektpartner mit ins Boot geholt werden. 

Die eigentliche, wie auch immer geartete Herausforderung – ob Fahrradtour zur Nordsee oder Arbeit im Altenheim – ist für die Zeit vom 1. bis 21. September 2018 vorgesehen. Auf die vier Herausforderungsbereiche, die im Fokus stehen, ging Achim Körbitz ein. Bei der Zusammenstellung habe die Primusschule von verschiedenen Schulen, die bereits ähnliche Projekte durchgeführt haben, Informationen erhalten. 

Nach der Vorstellung des Projekts gab es bei den Eltern viel Redebedarf in der Primusschule Schalksmühle.

Die Kinder loszulassen, werde auch für die Eltern eine Herausforderung sein. Ein großes Thema beim Elterninformationsabend waren die Betreuer, die die Kinder bei ihrem Projekt begleiten. „Die Kinder sind selbst verantwortlich. Die Begleiter leiten nicht, sondern begleiten“, war zu hören. In der Regel handele es sich bei den Begleitern um Studenten, die eine Lehrtätigkeit anstreben. Eine Jugendleiterausbildung, ein einwandfreies polizeiliches Führungszeugnis und Kenntnisse in Erster Hilfe seien Voraussetzungen für die ehrenamtliche Tätigkeit. „Wir werden darauf achten, dass die Begleiter sehr gut ausgebildet sind“, versprach das Team. Ein Bewerbungs- und Auswahlverfahren ist vorgesehen. 

Eltern, die sich eine Begleitertätigkeit vorstellen können, sind gern gesehen, „dürfen ihre eigenen Kinder aber nicht begleiten“. Während des Projekts wird ein Notfalldienst an der Schule eingerichtet, der rund um die Uhr erreichbar ist. Viel Redebedarf gab es nach der Vorstellung des Projekts. Um das Budget, das gemeinschaftliche Verpflegung beinhaltet, Teambildung, plötzliche Erkrankungen und dergleichen mehr ging es bei den Fragen der Eltern.

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