SGV-Mitglieder legen Bachbett an der Brenscheider Mühle wieder frei

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Brigitte Termath, Vorsitzende des SGV Schalksmühle, und Wegewart Richard Wilfersegger rücken dem Gehölz zu Leibe. Mit Astscheren und anderem Gerät befreien sie den Bach an der Brenscheider Mühle.

Schalksmühle - Astscheren, Sägen und Harken gehören normalerweise nicht zur Grundausstattung der Wanderfreude des SGV Schalksmühle. Am gestrigen Dienstag nahmen sie diese Gerätschaften dennoch in die Hände und legten den Bachlauf am Rundwanderweg A3 an der Brenscheider Mühle frei.

Der Quellfluss entspringt einige Meter vor dem Wasserrad der Ölmühle und fließt im weiteren Verlauf in den Nahmer Bach. Wirklich Beachtung findet das Gewässer nicht. „Es ist uns nie aufgefallen, wenn wir hier daran vorbei gegangen sind. Man hört nur den Bach vor sich hin murmeln“, erklärt Brigitte Termath, Vorsitzende der Wanderer. 

Bei viel Regen läuft das Gewässer über und verwandelt den Rundwanderweg A3 in eine Matschstrecke.

Mit der Zeit ist der Bachlauf jedoch zugewachsen. Zahlreiche Büsche, reichlich Moos und dicke Äste machen es dem Gewässer schwer, in seinem vorgesehenen Bett zu fließen. Wenn es viel regnet, dann trete der Bach auch über die Ufer, weiß Wegewart Richard Wilfersegger, der zusammen mit der Vereins-Vorsitzenden und Frank Tietze an diesem Morgen um 10 Uhr die Grünarbeiten angegangen ist. 

Auch dem benachbarten Fischteich bekommt das Überlaufen des Baches nicht gut.

Familien sollen frei wandern können Auch für den benachbarten Fischteich ist das nicht gut. Aber vor allem die Wanderer sollen nicht auf dem beliebten Familienwanderweg nicht durch Matsche laufen müssen. „Es muss ja getan werden“, sagt Brigitte Termath, während sie mit einer Astschere dem Unterholz zu Leibe rückt. „Wir sehen zu, dass alles in die Reihe kommt.“ Schließlich sei ihr Verein für alle Wege, die er zeichnet, auch verantwortlich. Es sollen keine Stolperfallen oder andere Hindernisse die Wanderfreude trüben. 

Einfach ist die Aufgabe, der sich Brigitte Termath und ihre Mitstreiter an diesem Morgen gestellt haben, nicht. „Wir sind schon alle älteren Semesters. Die jungen Mitglieder müssen alle arbeiten. Das ist schon anstrengend“, gibt die Vorsitzende bei einer kurzen Verschnaufpause zu. Eigentlich liege ihr die Gartenarbeit. Deshalb ist sie auch zuversichtlich, dass die drei das an einem Vormittag auch schaffen. „Wir sind ein gutes Team. Wenn wir diese Ecke gemeistert haben, dann ist das Schlimmste geschafft.“ 

Extremfall eher selten So einen Extremfall wie im Umfeld der Brenscheider Mühle komme nicht all zu häufig vor, weiß die Verantwortliche. Doch die drei gehen mit guter Laune ans Werk – auch wenn manches nur mit reiner Muskelkraft und großem Gerät bewältigt werden kann.

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